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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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90 Jahre Bauhaus - und nun? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 26. November 2009 um 19:43 Uhr

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Das Bauhaus wurde nach seiner Gründung 1919 in Weimar zum vorbildhaften und international bekannten Lehrmodell und hat trotz eines nur kurzzeitigen Bestehens und wechselhaften Profils weltweit Einfluss gewonnen. Bis heute sind diese Ansätze in der freien und angewandten künstlerischen Praxis und Ausbildung erkennbar. Als aktuell gefeiertes interdisziplinäres, aber eben auch streitbares Lehrmodell bietet es Anlass, die Aktualität des Bauhauses an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zu diskutieren.

Das Weißenhof-Symposion wird die Besonderheiten, Einflüsse und die Relevanz des Bauhauses hinterfragen. Welche Neuerungen und Themen sind noch heute aktuell, welche sind zukunftsweisend - in der Architektur, im Design, in der Kunst?


Die eingeladenen Referentinnen und Referenten werden die Frage nach der Aktualität anhand der Geschichte des Bauhauses erörtern, sowie aktuelle Themen und Tendenzen aufzeigen. Im Anschluss an die Vortragssektionen werden Podiumsdiskussionen mit den Referenten und Lehrenden der Akademie stattfinden.

Zum Weißenhof-Symposion wurden namhafte Referentinnen und Referenten eingeladen, um die Einflüsse und Relevanz des Bauhauses zu hinterfragen. Welche Neuerungen, Brüche, Fragestellungen sind noch heute aktuell und welche zukunftsweisend - in der Architektur, im Design, in der Kunst?

Programm

09.30 Begrüßung + Einführung


Prof. Dr. Ludger Hünnekens (Rektor der Kunstakademie Stuttgart)
Prof. Annett Zinsmeister (Leiterin des Weißenhof-Instituts und Professorin für Gestaltung und Experimentelles Entwerfen an der Kunstakademie Stuttgart)

10.00 Jeannine Fiedler (freischaffende Autorin, Lektorin und Kuratorin, Berlin): Fetisch Bauhaus?


Wie es wurde, was es war, und wie es wird, was es stets nie sein wollte. Über Vergangenheit und gegenwärtige Zukunft von Deutschlands berühmtester Schule für Gestaltung. Rückversicherung und Besinnliches zum nie enden wollenden Advent gestalterischer Heilsversprechen.

10.45 Prof. Dr. Karin Wilhelm (Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der Technischen Universität Braunschweig): Denk-Bilder einer neuen Welt oder: Die analytische Kraft der Bauhausarchitekten


Das Bauhaus polarisiert die Öffentlichkeit bis heute. Vor allem gilt die funktionalistisch orientierte Bauhausarchitektur seit der Postmodernekritik als Symbol verfehlter Modernisierung. Dabei wird unterschlagen, daß das Bauhaus, in Krisenzeiten gegründet, auf diese Prozesse auch in Alternativmodellen reagierte. Dazu gehören die Denkbilder für einen schonenden Umgang mit der urbanen Lebenswelt ebenso wie die Antizipation der Globalisierung.

11.30 Kaffeepause

11.45 Podium: Das Bauhausmodell - Von der Vergangenheit in die Gegegenwart
ReferentInnen und Lehrende der Kunstakademie Stuttgart, u.a. mit Prof. Dr. Sokrat

is Georgiadis, Prof. Dr. Nils Büttner.
Moderation: Prof. Dr. Gerd de Bruyn (Professor für Architekturtheorie an der Universität Stuttgart)

13.00 Mittagspause

14.00 Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken (Professor für Kunstgeschichte/Klassische Moderne und Gegenwartskunst an der Kunsthochschule Kassel): Bauhaus als Strategie. Avantgarde-Kunst in einer öffentlich-rechtlichen Institution


Das Image des Staatlichen Bauhauses folgt bis zum heutigen Tage jener Selbstdarstellung, die die Institution selbst angezettelt hatte. Walter Gropius verstand es, hochgradige Künstlerindividualisten zu verpflichten und eine ausgeklügelte Marketingstrategie zu initiieren. Der Vortrag widmet sich diesem Themenfeld, indem verschiedene Rezeptionsmodi entlang von Beispielen aufgezeigt werden.

14.45 Prof. Dr. Philip Ursprung (Professor für Moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich): Design des (Un)Menschlichen: Das ambivalente Erbe des Bauhauses


Aus aktueller Perspektive bildet das Erbe des Bauhauses eine Hypothek im doppelten Wortsinn. Einerseits ist es ein kulturelles Kapital, von dem alle, die eine Synthese der künstlerischen Gattungen anstreben, bis heute zehren. Andererseits lastet der Anspruch, mittels Kunst die Welt verbessern zu können, bis heute auf den Schultern der europäischen Kultur.

15.30 Kaffeepause

15.45 Podium: Kunst und Gestaltung - Aktuelle Tendenzen
ReferentInnen und Lehrende der Kunstakademie Stuttgart, u.a. mit Prof. Dr. Hans Dieter Huber.
Moderation: Prof. Annett Zinsmeister

17.00 Update! Hat das Bauhausmodell Zukunft?
Offene Diskussion mit allen ReferentInnen und Podiumsteilnehmern

Veranstaltungsende gegen 18.00 Uhr

Referentinnen und Referenten:

Prof. Dr. phil., M.A. Gerd de Bruyn ist seit 2001 Professor für Architekturtheorie und Direktor des Instituts Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA) der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart.


Seit 2009 leitet er das Internationale Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) in Stuttgart. Studium der Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft sowie Architektur an der Frankfurter Städelschule. Er ist Mitbegründer des Satellit, Office for Cooperation, Research and Industry.


Arbeitsschwerpunkte betreffen die Architektur- und Kulturtheorien des 18., 19. und 20. Jahrhunderts.


Publikationen, u.a.: Die enzyklopädische Architektur: Zur Reformulierung einer Universalwissenschaft (2008); architektur-theorie.... Texte seit 1960, Hg. mit S.Trüby (2003); Fisch und Frosch. Oder die Selbstkritik der Moderne. (2001); Die Diktatur der Philanthropen (2000)

Jeannine Fiedler ist freischaffende Autorin, Lektorin und Kuratorin in Berlin. Studium der Theaterwissenschaften und Filmtheorie, Kunstgeschichte und Publizistik. Gastkuratorin am Bauhaus-Archiv Berlin; Assistenz bei Bazon Brock an der Bergischen Universität Wuppertal; Gastprofessur an der GH Kassel, Fachbereich für Kunst und Design.


Publikationen zur Film- und Fotogeschichte und Design, u.a.: László Moholy-Nagy. Color in Transparency. Fotografische Experimente in Farbe 1934-1946, Hg. gemeinsam mit Hattula Moholy-Nagy; Bauhaus-Archiv (2006); Bauhaus, Hg. (1999, 2. Auflage: 2006); Social Utopias of the Twenties. Bauhaus, Kibbutz and the Dream of the New Man, Hg.; Stiftung Bauhaus Dessau Friedrich-Ebert Stiftung,(1995); Fotografie am Bauhaus, Hg.; Bauhaus-Archiv (1990); Experiment Bauhaus, Red. mit Magdalena Droste; Bauhaus-Archiv (1988)

Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken ist Professor für Kunstgeschichte der Moderne mit den Schwerpunkten 'Klassische Moderne und Gegenwartskunst' an der Kunsthochschule Kassel. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie in Marburg und München.1992 Promotion zur Klassischen Avantgarde, 2003 Habilitation zur Gedächtnis-Kunst in der Gegenwart. 1994-2005 Kustos der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum (moderne Kunst).


Publikationen, u.a.: El Lissitzky: Revolution und Avantgarde. (1990); Konstruktivistische Internationale schöpferische Arbeitsgemeinschaft 1922 - 1927. Utopien für eine europäische Kultur, Hg. mit B. Finkeldey, R. Stommer (1994); Gedächtnisbilder (1996); Bilder in Bewegung. Traditionen digitaler Ästhetik (2000); Gerhard Richter: 18. Oktober 1977. (1998); Modernisierung des Sehens: Sehweisen zwischen Künsten und Medien, Hg. mit Matthias Bruhn (2008); KunstLichtSpiele: Lichtästhetik der klassischen Avantgarde, Hg. mit U. Gärtner, K.-U. Schierz, S. Knorr (2009)

Prof. Dr. Philip Ursprung ist seit 2005 Professor für Moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich. Lehre der Kunst- und Architekturgeschichte u.a. an der ETH Zürich, der Universität der Künste Berlin und der Columbia University New York.


Zahlreiche Publikationen, u.a.: Grenzen der Kunst: Allan Kaprow und das Happening, Robert Smithson und die Land Art (2003); Herzog & de Meuron: Naturgeschichte, Hg., (2002); Caruso St John: Almost Everything, Hg. (2008); Die Kunst der Gegenwart in der Reihe „Kunstepochen in C.H. Beck Wissen“ (erscheint 2010).

Prof. Dr. Mag. Art. Karin Wilhelm ist seit 2001 Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der Technischen Universität Braunschweig. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie. 1991-2001 Ordinaria an der TU Graz. Forschungsschwerpunkte u.a.: Urbanistik als Kulturtheorie im 19. und 20. Jahrhundert.


Publikationen, u.a.: Das Bauhaus ist nicht abzubilden, in: Ikone der Moderne. Das Bauhausgebäude in Dessau, Hg. W. Prigge,(2006); In Amerika denkt man anders, in: Bauhausstil. Zwischen International Style und Lifestyle, Hg. R. Bittner (2003); Der Bauhaus-Mythos. Strategien der Erinnerungspolitik, in: Bauhaus und Brasilia, Auschwitz und Hiroshima..., Hg, W. Prigge (2003); Walter Gropius - Industriearchitekt (1983)

Prof. Annett Zinsmeister ist Künstlerin, Architektin und Autorin und seit 2007 Professorin für Gestaltung und Experimentelles Entwerfen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Studium der Kunst, Architektur, Kultur- und Medienwissenschaft. 2003-2007 Professorin an der Kunsthochschule Berlin und an der Bergischen Universität Wuppertal


Publikationen, u.a.: City + war. A trip to Sarajevo (2008); welt[stadt]raum. Mediale Inszenierungen, Hg. (2007); constructing utopia. Konstruktionen künstlicher Welten, Hg. (2005); Plattenbau oder die Kunst Utopie im Baukasten zu warten, Hg. (2002)



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