| Rekordverdächtiger Mueller-Stahl in Oldenburg |
|
|
|
| Donnerstag, 26. November 2009 um 19:56 Uhr | ||
Oldenburg (dpa/lni) - Mit einer Werkschau im Oldenburger Horst-Janssen-Museum geht ein rekordverdächtiges Ausstellungsjahr des Multitalents Armin Mueller-Stahl (78) zu Ende. In mehr als einem Dutzend Museen, Galerien und öffentlichen Gebäuden, darunter fünf größere Kunsthäuser, sind nach Angaben seines Lübecker Galeristen Frank-Thomas Gaulin Werke des international erfolgreichen Filmstars gezeigt worden. Mueller-Stahl ist auch als Maler, Musiker und Schriftsteller hervorgetreten. Das Oldenburger Grafikmuseum präsentiert vom 29. November bis 14. Februar 140 Zeichnungen, Lithographien und übermalte Drehbuchseiten.
Auch im Ausland interessierten sich Galerien und Sammler zunehmend für die Kunst des Hollywood-Stars, heißt es in Lübeck. Zur Zeit gebe es eine Ausstellungsanfrage aus Kanada. Er sei jetzt «ein Maler, der gelegentlich schauspielert» hatte Mueller-Stahl, der Wohnsitze in Los Angeles und Schleswig-Holstein hat, bei einer Ausstellungseröffnung die neue Gewichtung seiner Begabungen beschrieben. Beim Malen sei er sein eigener Herr.
Bevor er ohne Abschluss einer Schauspielschule einer der meistbeschäftigten und beliebtesten Schauspieler der DDR wurde, hatte Mueller-Stahl als Konzertgeiger und Musiklehrer Examen gemacht. Bei den Arbeiten zu «Die Manns» und «Buddenbrooks» hatte er Wartezeiten und Langeweile beim Drehen dazu genutzt, sein Textbuch mit Zeichnungen und Aquarellen zu be- und übermalen. Dabei sei eine Art Stimmungsbarometer entstanden. Zur Oldenburger Schau, zu deren Eröffnung an diesem Sonntag Mueller-Stahl erwartet wird, gehören die 20 Lithographien zum «Urfaust»-Zyklus.
Mehr Nachrichten rund um Armin Müller-Stahl
|
























































