| Neue Horizonte für moderne Kunst bei «St-Art 2009» |
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| Donnerstag, 26. November 2009 um 19:59 Uhr | ||
Straßburg (dpa/lsw) - Bunt, poppig und auch skurril präsentiert sich die moderne Kunst auf der 14. Kunstmesse «St-Art» in Straßburg. Monumentale Skulpturen aus Istanbul, Glasobjekte, Fotos und zwei Prestige-Ausstellungen sind von diesem Donnerstag an bis zum kommenden Montag auf dem Messegelände zu besichtigen. Die Gast-Stadt Istanbul ist mit fünf Galerien vertreten, die den kulturellen Aufbruch zeigen, den die Stadt am Bosporus in den letzten 15 Jahren erlebt hat.
Vertreten sind etwa 80 Galerien aus zwölf Ländern, die meisten aus Frankreich. Aus dem Kreis der Bewerber wurden auch Kunsthändler aus Deutschland, die Schweiz, Ungarn, Südkorea und Japan ausgewählt. «Wir wollen den Besuchern neue Strömungen zeigen und haben uns bemüht, neue Galerien zu entdecken», sagte ein Sprecher der Veranstalter. Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls erinnert eine Installation an den Leipziger Revolutionstisch. Zu sehen sind ebenfalls Fotografien zum Thema Iran. Die Preise der Objekte liegen zwischen 1000 und 10 000 Euro. «Wir haben uns darum bemüht, Kunst- Einsteigern den Weg zu ihren ersten Käufen zu ebnen», sagte der Sprecher.
Neuer künstlerischer Leiter von «St-Art» ist der Pariser Historiker und Kunstkritiker Patrick-Gilles Persin. «St-Art» wurde 1997 ins Leben gerufen und hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, junge Künstler einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Veranstalter erwarten in den fünf Tagen etwa 28 000 Besucher.
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