| Regensburger Museum zeigt große Hölzel-Werkschau |
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| Freitag, 27. November 2009 um 14:34 Uhr | ||
Regensburg (dpa/lby) - Mit einer großen Werkschau wird von diesem Sonntag an im Regensburger Kunstforum Ostdeutsche Galerie an den Maler Adolf Hölzel (1853-1934) erinnert. Mit der Schau «Kaleidoskop - Hölzel in der Avantgarde» soll die Bedeutung des Künstlers als Wegbereiter der Moderne dokumentiert werden. Die Ausstellung hat das Oberpfälzer Museum in Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart konzipiert, dort war die Ausstellung bereits im Sommer zu sehen.
In Regensburg würden allerdings teilweise andere Leihgaben präsentiert, teilte das Museum mit. Insgesamt werden auf 1000 Quadratmetern mehr als 200 Werke gezeigt. Darunter sind Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Glasfester. Begleitend zu der bis 28. Februar 2010 geöffneten Ausstellung gibt es eine Vortragsreihe, Kunstseminare für Kinder, Konzerte und Veranstaltungen speziell für Senioren.
Hölzel gehörte zu den Malern, die Anfang des 20. Jahrhundert einen neuen Kunstbegriff prägten. Dabei erreichte er allerdings nicht die Bekanntheit von Zeitgenossen wie Wassily Kandinsky oder Piet Mondrian. Hölzel wurde 1905 Professor an der Stuttgarter Kunstakademie und wurde dadurch auch zu einem bedeutenden Lehrer und Theoretiker. Unter seinen Schülern waren mehrere später bedeutende Künstler wie der Bauhaus-Lehrer Oskar Schlemmer. Bei seiner Arbeit reflektierte Hölzel oft mit kräftigen Farben die Frage von Abstraktion und Figuration.
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