| Höhenflug bei Grisebach |
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| Sonntag, 29. November 2009 um 08:19 Uhr | ||
Max Beckmanns „Blick auf Vorstädte am Meer bei Marseille“, ehemals im Besitz des berühmten Sammlers und Künstlerfreundes Stephan Lackner, Kalifornien, übertraf alle Erwartungen: mit einem Ergebnis von € 2.618.000* wurde es zum teuersten Landschaftsgemälde Beckmanns - weltweit. Gegen heftige Gebote geht die strahlende Mittelmeerszene nun in eine süddeutsche Privatsammlung.
Dieses Ergebnis war aber nur Teil eines außergewöhnlichen Gesamterfolges. Allein bei der Abendauktion mit „Ausgewählten Werken“ stieg der Umsatz bei einem Schätzpreis von € 5,5 Millionen auf € 8,6 Millionen. Ihre Schätzpreise verdoppelten Werke wie Max Liebermanns „Schafherde“ (€ 392.700), Karl Hofers „Kartenspieler“ (€ 333.200), Gabriele Münters „Blumenstrauß in hoher Vase“ (€ 249.900), Alexej von Jawlenskys „Große Meditation“ (€ 154.700), Emil Schumachers „Taras Bulba“ (€ 202.300) und Günther Ueckers „Diagonale Teilung“ (€ 273.700). Den fulminanten Schlußakkord setzte Alex Katz’ Bild „Yvonne Smiling“, die den Anstieg von Schätzung € 90.000 auf € 273.700 lächelnd begleitete.
Auch am Sonnabend gab es in allen Kategorien heftige Bietgefechte im Saal und an den Telefonen. Der Gesamtumsatz von über 13,4 Millionen Euro bedeutet nach Wert eine Verkaufsquote von fast 138%. Auch die Zuschlagquote zeigt die Stärke der Villa Grisebach: von 1.025 Losen aller vier Auktionen wurden 776 (dies entspricht 75,7%) verkauft. Fazit von Bernd Schultz: „Grisebach schließt das Jahr 2009 wieder mit einem herausragenden Ergebnis ab und bleibt weiter auf Erfolgskurs.“
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