| Werke Emil Noldes im Kulturspeicher |
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| Sonntag, 29. November 2009 um 08:25 Uhr | ||
Würzburg (dpa/lby) - Emil Nolde (1867-1956) zählt zu den führenden Malern des Expressionismus und der Avantgardebewegung zu Beginn der Moderne in Deutschland. 106 seiner Werke konnten jetzt zeitweise für das Würzburger Museum im Kulturspeicher gewonnen werden. Sie sollen vom 5. Dezember an unter dem Motto «Emil Nolde. Mensch Natur Mythos», gezeigt werden. Die Exponate sind Leihgaben des Berliner Kupferstichkabinetts. Bis zum 14. Februar werden die Aquarelle, Radierungen, Holzschnitte und Lithographien zu sehen sein. Nolde fertigte sie nach Museumsangaben zwischen 1898 und etwa 1930.
Der Künstler, geboren bei Tondern in Nordschleswig, gilt als einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Viele repräsentative Werke von ihm sind in fast allen bedeutenden Museen des deutschsprachigen Raums vertreten. Auch über Europa hinaus ist Nolde vielen Kunstinteressierten ein Begriff.
Geboren wurde der führende deutsche Aquarell-Künstler seiner Zeit 1867 als Hans Emil Hansen. Sein Geburtsort, das Dörfchen Nolde, gehört heute zu Dänemark, stand aber damals als Folge des gerade ausgefochtenen deutsch-dänischen Krieges unter deutscher Herrschaft. 1902 beschloss Hansen, freischaffender Maler zu werden und gab sich den Namen Emil Nolde.
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