| 60 000 bei «Alten Meistern» in Johanniterhalle |
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| Montag, 30. November 2009 um 06:34 Uhr | ||
Schwäbisch Hall (dpa/lsw) - Mehr als 60 000 Besucher haben sich im ersten Jahr die «Alten Meister» aus der Kunstsammlung Würth im neuen Museum Johanniterhalle in Schwäbisch Hall angesehen. Das umfunktionierte Kirchengebäude aus dem 12. Jahrhundert habe sich als Ausstellungshaus etabliert, teilte die Kunstsammlung des Hohenloher «Schraubenkönigs» und Kunstmäzens Reinhold Würth mit. Es war Ende November 2008 eröffnet worden. Kernbestand der Kollektion «Alte Meister» ist der Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz Donaueschingen, den Würth 2003 kaufte.
Das Gebäude, das auch schon als Lagerraum, städtische Turnhalle und Kultursaal diente, wurde von Würth für drei Millionen Euro umgestaltet. Als Besonderheit gilt der original erhaltene gotische Dachstuhl. Auch der 325 Quadratmeter große ehemalige Kirchenraum wurde denkmalgerecht restauriert. Der Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz Donaueschingen widmet sich der Kunst des Südwestens vom ausgehenden Mittelalter bis zur beginnenden Neuzeit, darunter Werke von Matthias Grünewald, Hans Holbein oder Lucas Cranach.
Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.
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