| Oppenheimer Gemälde-Schenkung für Straßburg |
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| Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 05:08 Uhr | ||
Straßburg (dpa/lsw) - Die Frankfurter Industriellen-Familie Oppenheimer schenkt der Stadt Straßburg kostbare Gemälde im Wert von fast 1,3 Millionen Euro. Zwei Werke von Jacob Grimmer, ein Männerporträt von Tintoretto und Landschaftsbilder aus dem Kreis um Jan Brueghel gehören nach Angaben der Straßburger Museen von Mittwoch zu den elf Werken, die aus dem Oppenheimer-Nachlass stammen und bisher privat verwahrt wurden. Die im Palais des Rohan ausgestellten Bilder sind von diesem Samstag (3.Oktober) an der Öffentlichkeit zugänglich.
Die Schenkung stammt von der 1912 in Straßburg geborenen Ann Oppenheimer, die 2008 in Paris gestorben ist. Anns Vater Julius Oppenheimer (1874-1939) leitete in Straßburg die bekannte Lederfabrik «Adler und Oppenheimer AG». Die aus Frankfurt stammende jüdische Familie hatte sich 1871 im Elsass niedergelassen. 1920, als das Elsass erneut zu Frankreich gehörte, wurde die Familie aus Straßburg ausgewiesen und verlegten den Sitz ihres Unternehmens nach Berlin. 1938 wurde die Familie von den Nationalsozialisten enteignet.
Es ist nicht die erste Schenkung Ann Oppenheimers, die nach eigener Aussage ihre Jahre in Straßburg in «sehr liebevoller Erinnerung» hatte. Bereits 1961 vermachte sie der Stadt ein Gemälde von Jacques Gachot. Tags: stra
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