| Große Futuristen-Ausstellung im Gropius-Bau |
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| Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 05:11 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Zum 100-jährigen Jubiläum des «Futuristischen Manifests» wird heute (Donnerstag/19.00) im Berliner Martin-Gropius- Bau eine große Futuristen-Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel «Die Sprachen des Futurismus» ist sie vor allem der Frühzeit des «Gesamtkunstwerks Futurismus» gewidmet und erinnert gleichzeitig an die starken Einflüsse auf Kunst und Film, Fotografie, Design, Tanz und Literatur sowie Architektur und Musik, wie die Berliner Festspiele als Veranstalter betonen. Gezeigt werden bis zum 11. Januar mehr als 300 Arbeiten, darunter einige der bereits im Jahre 1912 und 1914 in einer Berliner Ausstellung gezeigten Werke.
Das «Museo d'Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto» im oberitalienischen Rovereto, ein Bau des Architekten Mario Botta, besitzt das größte und bedeutendste Archiv der Futuristen. Die Direktorin des Museums, Gabriela Belli, kuratiert für Berlin die Ausstellung. Vor 100 Jahren, am 20. Februar 1909, hatte der Bürgersohn Filippo Tommaso Marinetti in der Pariser Tageszeitung Le Figaro sein «Futuristisches Manifest» mit ungeahnten Folgen für die internationale Kunstwelt veröffentlicht. Die erste große Futuristen- Ausstellung wurde in Berlin bereits im April 1912 eröffnet - in der berühmten Galerie «Der Sturm» von Herwarth Walden in der Tiergartenstraße 34a. |
























































