| Drei Museen erinnern an Maler Rudolf Schoofs |
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| Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 10:38 Uhr | ||
Goch/Kleve (dpa) - Mit einer ungewöhnlichen Gemeinschafts- Ausstellung erinnern gleich drei Museen an den Maler und Zeichner Rudolf Schoofs. Der Künstler, der im Juli nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren starb, gehörte zu den namhaftesten Vertretern der Abstraktion in Deutschlands Nachkriegskunst. Rund 50 Arbeiten aus 60 Schaffensjahren sind von diesem Samstag an bis zum 15. November im Museum Goch am Niederrhein ausgestellt. Die Werke des Museums Goch werden ergänzt von Sammlungsbeständen des Museums Moyland (Bedburg- Hau) und des Museums Kurhaus in Kleve, teilten die Organisatoren der Ausstellung am Donnerstag mit.
Unverkennbar in allen Bildern und Zeichnungen des aus Goch stammenden Künstlers ist seine eigene «Sprache» zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. In zahlreichen Gemälden sind Landschaften ebenso wie Architekturelemente zu entdecken. «Die Ausstellung zeigt aber auch, wie experimentierfreudig der Künstler insbesondere bei der Fotografie und Druckgrafik war», erklärte ein Museumssprecher in Goch. Hierzu gehört der Grafik-Zyklus «Die Schrecken des Krieges» (1967/68), der Einblick in die politische Welt des Künstlers gibt.
Von 1952 bis 1954 hatte Schoofs bei dem früheren Bauhaus-Meister Georg Muche in Krefeld studiert, dessen Assistent er später war. 1975 wurde er Professor der Kunstakademie Karlsruhe, ein Jahr später an der Akademie in Stuttgart. Schoofs erhielt zahlreiche Preise, darunter 1969 den Eduard von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal, den Preis für kritische Grafik in Hannover sowie den Kulturpreis seiner Geburtsstadt Goch. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen hat er sein Werk 1977 auch auf der Documenta in Kassel präsentiert. |
























































