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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Pittoresk – Neue Perspektiven auf das Landschaftsbild PDF Drucken E-Mail
Freitag, 02. Oktober 2009 um 08:35 Uhr

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3. Oktober 2009 bis Januar 2010

 

Ein Ausstellungsprojekt des Museums Marta Herford
in Zusammenarbeit mit dem S.M.A.K. in Gent

 

Das Marta Herford zeigt vom 3. Oktober 2009 bis Januar 2010 die in Kooperation mit dem S.M.A.K. in Gent entwickelte Ausstellung Pittoresk – Neue Perspektiven auf das Landschaftbild.

 

 

Joel Sternfeld Women at a daily gathering beside an ancient Roman wall

 

 

Der Begriff Pittoresk war für die Kunst lange Zeit diskreditiert als Ausdruck einer durch Kitsch oder Tourismus geprägten Wahrnehmung von Landschaft und Architektur. Ursprünglich aber war das Pittoreske im 18. Jahrhundert als dritte ästhetische Kategorie neben dem Schönen und dem Erhabenen eingeführt worden. Damit bildeten erstmals Aspekte von Natur und Kultur eine ,bildwürdige‘ Einheit. Ein pittoreskes Hauptmotiv findet sich etwa in der Ruine, die aus Architektur unter der Einwirkung von Naturkräften entsteht. Umgekehrt konnte auch die Natur durch kulturelle Gestaltung pittoresk werden. Deshalb war die Idee des Pittoresken seinerzeit eng mit der Entstehung des englischen Landschaftsgartens verbunden. Ursprünglich auf Malerei und Grafik bezogen, erlebte der bildmäßige Blick auf die Welt im 19. Jahrhundert einen völlig ungeahnten Aufschwung, als die Erfindung der Fotografie faktisch den Blick mit dem Bild gleichsetzte.

 

 

Christian Vetter Hieronymus

 

 

Vor dem Hintergrund dieser Begriffsgeschichte gibt die Ausstellung profunden Einblick in die zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung mit Landschaften, die heute zunehmend Mischformen zwischen Architektur und Natur, zwischen Stadt und Umland, zwischen sozialem Raum und Rückzugsgebiet bilden. Gezeigt werden Werke, die zugleich auch neue Strategien des Pittoresken oder sogar Sichtweisen jenseits davon erkennen lassen. Entsprechend der künstlerischen Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert bilden fotografische Bilder einen Schwerpunkt der Ausstellung, um den herum andere künstlerische Medien angesiedelt sind, welche auch immer wieder kombiniert werden oder sich aufeinander beziehen. Ebenso finden sich Referenzen auf bekannte Formulierungen von Landschaft in der klassischen Moderne.

 

 

Ellen Harvey The Room of Sublime Wallpaper (I) 2008

 

Als historische Referenz zu Entstehung des Begriffs des Pittoresken sollen singulär vier Zeichnungen von Caspar David Friedrich am Beginn der Ausstellung stehen sowie eine Sammlung von Büchern aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert, historische Reiseführer zu den klassischen Regionen romantischer Beschreibungen.

 

[Bilderquellen (von oben nach unten) Bild 1: Joel Sternfeld Women at a daily gathering beside an ancient Roman wall, Parco dei Gordiani, Rome, October 1990 1990/2006 digitaler C-Print 56,5 x 71,1 cm Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York; Bild 2: Christian Vetter Hieronymus (nach Giovanni Bellini) (#1) 2007 ÖL auf Leinwand 180 x 130 cm Courtesy Yvon Lambert Paris / New York; Bild 3: Ellen Harvey The Room of Sublime Wallpaper (I) 2008 Öl auf Holz, Plexiglasspiegel auf Gelenke montiert, Zeitungspapier, Klebeband Foto: Simon Vogel Courtesy Galerie Gebrüder Lehmann]



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