| Kulturrat fordert von neuer Regierung Nothilfefond |
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| Freitag, 02. Oktober 2009 um 10:58 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Ein «Nothilfefonds des Bundes» und das Staatsziel Kultur im Grundgesetz gehören zu den «Mindestanforderungen» des Deutschen Kulturrates an die neue Bundesregierung. Das teilte die Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände am Freitag nach ihrer Jahresmitgliederversammlung in Berlin mit. Mit dem Nothilfefonds soll angesichts der drohenden Sparrunden den davon besonders betroffenen Kommunen und Kultureinrichtungen aus Bundesmitteln geholfen werden. Ohne die Einrichtung eines solchen Fonds des Bundes für in Not geratene Kultureinrichtungen und künstlerische Initiativen in den Städten und Gemeinden werde es «in den kommenden Jahren zu einem erheblichen kulturellen Kahlschlag kommen», meinte der Kulturrat.
Eine weitere wichtige Aufgabe der Kulturpolitiker für die nächsten Jahren sei außerdem die Stärkung des Urheberrechts im Internetzeitalter. Dabei gehe es darum, «dass auch in der digitalen Welt Künstler weiterhin von der Verwertung ihrer Werke leben können», wie Geschäftsführer Olaf Zimmermann sagte. Bundestag und Bundesregierung müssten dieses Thema «endlich wirklich ernst nehmen». |
























































