| Kunstmuseum Basel zeigt Meisterzeichnungen |
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| Samstag, 03. Oktober 2009 um 04:55 Uhr | ||
Basel (dpa/lsw) - Nach dem Ende seiner Van-Gogh-Schau mit Leihgaben aus aller Welt und einem Besucherrekord schöpft das Kunstmuseum Basel wieder aus den eigenen Beständen: Das Kupferstichkabinett zeigt in der Ausstellung «Von Dürer bis Gober» 101 Meisterzeichnungen aus seiner Sammlung, wie das Museum am Freitag mitteilte. Die älteste Zeichnung der von Samstag an geöffneten Ausstellung stammt aus der Zeit um 1400, die jüngsten sind zeitgenössische Werke, teilte das Kunstmuseums weiter mit. Die Schau umfasst so rund sechs Jahrhunderte und blickt über die ganze Sammlung des Kupferstichkabinetts, eine der bedeutendsten ihrer Art.
Etwa 60 000 Zeichnungen sowie 250 000 druckgraphische Blätter und Bücher hütet das Kupferstichkabinett. Seine Anfänge liegen, wie die anderer Basler Bestände, im Amerbach-Kabinett des Juristen Basilius Amerbach (1533-1591). Die Stadt Basel kaufte dieses 1661 und hatte damit, was als weltweit erste bürgerliche öffentliche Kunstsammlung gilt.
In der Ausstellung vertreten sind große Namen aus der frühen Zeit wie Holbein, Schongauer, Grien, Graf, Stimmer oder Deutsch, später auch Merian, Füssli, Wolf oder Böcklin. Cèzanne leitet dann über zur klassischen Moderne und Künstlern der 1950er- und 1960er- Jahre sowie der Gegenwart. Die Ausstellung dauert bis zum 24. Januar. |
























































