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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Jugendstil-Schätze von Alfons Mucha in München PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 04. Oktober 2009 um 17:15 Uhr

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München (dpa/lby) - Schimmernde Juwelen, verlockende Werbe- Plakate, Gemälde, Skulpturen, Bücher, Stoffe - und das alles aus einer einzigen Hand: Alfons Mucha war ein Multitalent und gehört bis heute zu den berühmtesten Künstlern des Jugendstils. Einen Überblick über sein Schaffen gibt von diesem Donnerstag (9. Oktober) an eine Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München. Mehr als 200 Exponate zeigen Mucha nicht nur als Plakat-Maler und Designer, sondern stellen auch seine weniger bekannten Gemälde vor. Die Retrospektive, die bis zum 24. Januar 2010 in München zu sehen sein wird, hatte vorher in Montpellier und Wien Station gemacht.   

 

«Wie kaum ein anderer bewegte sich Mucha gleichzeitig in verschiedenen Kunstgattungen», heißt es bei der Hypo-Kulturstiftung. Der 1860 geborene Tscheche hatte sich als 18-Jähriger an der Prager Kunstakademie beworben. Als er dort abgelehnt wurde, ging er nach Wien und arbeitete als Kulissenmaler. Nach zwei Jahren Studium in München verschlug es Mucha 1889 nach Paris. Von dort aus verbreiteten sich seine Plakatentwürfe weit über die Grenzen Frankreichs hinaus. Bis heute werden die typischen Mucha-Darstellungen, die häufig von Blumen umrankte Frauenfiguren zeigen, in der Werbung oder für Buchillustrationen verwendet.   

 

Die Münchner Ausstellung allerdings zeigt auch weniger bekannte Mucha-Werke, wie seine großformatigen Gemälde, in denen er sich häufig den düsteren Kapiteln der Menschheitsgeschichte widmet. Zu den Höhepunkten der Schau gehört ein Nachbau des Pavillons Bosnien- Herzegowina, den Mucha 1900 für die Weltausstellung in Paris schuf. An der Zusammenstellung der Retrospektive waren mehrere internationale Organisationen und Museen sowie private Sammler beteiligt.



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