| Bilder von Nan Goldin in Berlin |
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| Montag, 05. Oktober 2009 um 07:26 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Nan Goldin fotografiert nur Menschen, die ihr nahestehen, ihre Freunde und ihre Familie. Die Galerie C/O Berlin zeigt vom 10. Oktober bis 6. Dezember unter dem Titel «Poste Restante» fünf Diaprojektionen mit mehr als 1600 Aufnahmen. «Ihre Bilder sind berührend und schockierend - heute ebenso wie vor 30 Jahren», heißt es in der Ankündigung. Nan Goldin war eine der ersten, die Drogenmissbrauch, sexuelle Hörigkeit und die Folgen von Aids direkt dokumentierte. «Meine Fotos entstehen aus Beziehungen, nicht aus Beobachtungen», sagt die 56 Jahre alte Amerikanerin.
Goldin gilt als einflussreiche Dokumentarfotografin. 2007 bekam sie den renommierten Hasselblad-Preis. Die Bilder in der C/O- Ausstellung sind erstmals in Berlin zu sehen. Die Fotografin wird am Freitagabend zur Vernissage erwartet. Zeitgleich ist in dem alten Postfuhramt eine Präsentation mit Werken des amerikanischen Filmemachers Robert Frank («Pull my Daisy») zu sehen. |
























































