| 35 000 Besucher bei «Bilderschlachten» |
|
|
|
| Montag, 05. Oktober 2009 um 12:52 Uhr | ||
Osnabrück (dpa/lni) - Die Ausstellung «Bilderschlachten - 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg» in Osnabrück ist am Wochenende nach mehr als fünf Monaten mit 35 000 Besuchern zu Ende gegangen. «Wir sind sehr zufrieden», sagte Kurator Hermann Nöring am Montag. Die von vier Osnabrücker Kultureinrichtungen ausgerichtete Schau habe viel junges Publikum angezogen. Auch überregional habe das Vorhaben Beachtung gefunden. In den Gästebüchern habe sich gezeigt, dass auch viele Niederländer die Ausstellung besucht hätten.
«Wir hoffen, dass wir diese Ausstellung zumindest in Teilen auch woanders zeigen können», sagte Nöring. Es gebe Anfragen auch aus dem Ausland. «Hier laufen erste Gespräche», sagte er. An dem Projekt waren das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum, die Kunsthalle Dominikanerkirche, das European Media Art Festival und das Museum Industriekultur beteiligt.
Anlass der Ausstellung war der 2000. Jahrestag der historischen Varusschlacht zwischen Römern und Germanen in diesem Jahr. Die «Bilderschlachten»-Schau griff das Wechselspiel zwischen Kriegsberichterstattung und Kriegsverlauf auf. Thematisiert wurde sowohl die technische Entwicklung der Medien als auch die Frage, wie diese das Bild vom Krieg veränderte. Schließlich wurden Werke zeitgenössischer Künstler präsentiert, die sich kritisch mit Krieg und Medien auseinandersetzten.
Das nächste Kooperationsprojekt Osnabrücker Kultureinrichtungen steht schon in den Startlöchern: Unter dem Titel «Der Hund ist auch nur ein Mensch» beschäftigen sich vom 27. Oktober dieses Jahres bis Ende November 2010 diverse Museen mit dem Vierbeiner. Tags: ausstellung
|
























































