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Dienstag, 06. Oktober 2009 um 19:49 Uhr |
Symposium: Philipp Otto Runge
und die Geburt der Romantik
8. bis 10. Oktober 2009
Veranstaltungsraum, Hamburger Kunsthalle
Eintritt frei
Die Hamburger Kunsthalle widmet dem Schaffen Philipp Otto Runges (1777-1810) ein international besetztes, öffentliches Symposium vom 8. bis zum 10. Oktober 2009. Runges Werk war für die Entwicklung der deutschen romantischen Kunst von zentraler Bedeutung. In 22 Vorträgen werden die vielschichtigen Aspekte seines Schaffens ebenso beleuchtet wie seine theoretischen Überlegungen zur Kunst und zur Farbe. Das Symposium weist voraus auf die große Runge-Retrospektive, die ab Dezember 2010 in der Hamburger Kunsthalle gezeigt wird.
Nachdem Runge museal wie auch universitär etwas aus dem Focus des Interesses geraten war, ist in letzter Zeit eine intensivierte Auseinandersetzung mit seinem Werk zu beobachten, die gerade auch von der jüngeren kunsthistorischen Generation mitgetragen wird. Indem Runge mit seinem Werk zugleich eine Erneuerung der Kunst anstrebte, die visionäre Züge trägt, fungierte er für diverse Künstler als Identifikationsfigur. Seine Farbenlehre war nicht nur für die Künstler am Bauhaus von Relevanz, sondern wurde bis weit ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder mitreflektiert. Auch bei der gegenwärtigen Frage nach der Bedeutung von Künstleraussagen im Hinblick auf die Rezeption ihres Werkes ist Runge bis in die heutige Zeit hinein ein wichtiges Exempel. Mit dem Symposium soll der Dialog zwischen den Institutionen gefördert und eine breitere Öffentlichkeit für die Auseinanderset-zung mit Runge erreicht werden.
Das ausführliche Programm finden Sie unter www.hamburger-kunsthalle.de
Die Vorträge des Symposiums erscheinen zur Eröffnung der Runge-Retrospektive 2010 in einem Essayband neben dem Ausstellungskatalog.
Das Symposium wird gefördert von der Philipp Otto Runge Stiftung und der Gerda Henkel Stiftung
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