| 70 Zeugen der DDR-Kunst in Bad Mergentheim |
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| Mittwoch, 07. Oktober 2009 um 14:02 Uhr | ||
Bad Mergentheim (dpa/lsw) - DDR-Kunst war mehr als Werner Tübke und Willi Sitte - das will eine neue Ausstellung im Deutschordensmuseum in Bad Mergentheim unter Beweis stellen. 70 Gemälde und Skulpturen von 54 Künstlern aus der DDR sind dort von diesem Freitag (9.10.) an und bis zum 28. Februar 2010 ausgestellt. Trotz aller Restriktionen in der Diktatur hätten die Künstler «ein eigenes Profil von beachtlicher Qualität hervorgebracht, teilte das Museum am Mittwoch mit. Das Haus verspricht eine «weitgehend repräsentative Auswahl» aus dem Bestand der Nationalgalerie-Ost, die nach 1990 in den Bestand der vereinigten Nationalgalerie kam.
Künstler wie Werner Tübke oder Willi Sitte sind nach der Einheit auch im Westen ins Licht der Öffentlichkeit gekommen - die breite Masse der DDR-Kunst hingegen ist relativ unbekannt geblieben. Die Ausstellung «Kunst in der DDR» zeigt, wie sich im Osten Deutschlands über Generationen hinweg ein vielfältiges Spektrum sehr verschiedener künstlerischer Handschriften entstand. Zu sehen sind Werke von 30 Malern und 24 Bildhauern - gruppiert nach ihrer Zugehörigkeit zu den wichtigsten Kunstzentren in Dresden, Berlin, Leipzig und Halle. |
























































