| Große Monet-Schau in Wuppertal - 100 Meisterwerke |
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| Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 10:54 Uhr | ||
Wuppertal (dpa/lnw) - Den «ganzen» Monet in seiner Bedeutung als Pionier der modernen Malerei zeigt das Von der Heydt-Museum in Wuppertal. Die mit Höhepunkten der Kunstgeschichte gespickte Ausstellung ist nur in Wuppertal von Sonntag an bis zum 28. Februar 2010 zu sehen. Dabei reicht die Palette von Karikaturen aus der Schülerzeit Claude Monets (1840 - 1926) im Stile Daumiers über erste impressionistische Experimente bis zu den atemberaubenden Spätwerken aus dem Garten von Giverny mit duftigen Blumenrabatten und knospenden Seerosen.
Der mit rund 100 Gemälden aller Schaffensjahre größten Monet- Ausstellung, die je in Deutschland gezeigt wurde, gehe es darum, die Rolle des Franzosen bei der Entwicklung der abstrakten Kunst zu unterstreichen, sagte Museumschef Gerhard Finckh am Donnerstag. Bisher seien dem Vorkämpfer des Impressionismus lediglich Präsentationen zu Einzelaspekten gewidmet worden.
Ein Bilder-Kabinett mit Werken von Lehrern und Anregern zeigt die Wurzeln auf, aus denen der Künstler lebenslang Anregungen bezog. Mit nervig-knappen Pinselstrichen näherte sich der Künstler in Motiven wie «Segelboote auf dem Meer» (1868) oder der sommerlichen Szene «Am Strand von Trouville» (1870) an den Impressionismus an. Im Jahr des heftigsten Verrisses der neuen Kunst entstand 1874 der lichtspiegelnde «Hafen von Le Havre». Allein 20 großformatige Seerosen-Motive in allen Varianten sind in Wuppertal zu sehen. Einige Bleistiftskizzen zeigen, wie genau die bis zu zehn Gärtner Monets Teich und Blumenrabatten anzulegen hatten, die dem Meister Vorbild seiner heute gefeierten Gemälde wurden. |
























































