| Zwischen Kunst und Design: Alfons Mucha in München |
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| Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 10:55 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Seine Werbeplakate sind bis heute weltberühmt. Dass Alfons Mucha aber auch Schmuckdesigner, Innenarchitekt, Bühnengestalter und nicht zuletzt Historienmaler war, dürfte vielen neu sein. Einen umfassenden Einblick in die Arbeit eines der wohl berühmtesten Jugendstil-Künstler gibt es seit Donnerstag in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München zu sehen. Bis zum 24. Januar 2010 laden mehr als 200 Plakate, Juwelen, Teppiche, Gemälde, Grafiken und andere Mucha-Werke zu einer Neuentdeckung des Tschechen ein. «In der Ausstellung kann man das ganze Spektrum seines Werkes entdecken», sagte John Mucha, Enkel des 1939 gestorbenen Künstlers, bei der Eröffnung.
«Mucha hat bei vielen Leuten einen schlechten Ruf», erklärte Kurator Roger Diederen. «Das liegt vor allem an schlechten Reproduktionen seiner Kalender und Plakate.» In der Retrospektive mit dem Titel «Alfons Mucha - Meister des Jugendstils» solle deshalb vor allem seine Vielseitigkeit gezeigt werden. Zu den Höhepunkten gehören die Original-Wandmalereien, die Mucha für den Pavillon Bosnien- Herzegowina zur Weltausstellung 1900 in Paris schuf. Außerdem sind zwei monumentale Bilder aus seiner Historien-Serie «Slawisches Epos» zu sehen. München ist die letzte Station der Ausstellung, die zuvor in Montpellier und Wien gezeigt worden war. |
























































