| Dresdner Kupferstich-Kabinett zeigt Japan-Kunst |
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| Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 17:28 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Japanische Kunst der Gegenwart auf Papier ist vom 15. Oktober an im Dresdner Kupferstich-Kabinett zu sehen. Die Ausstellung «Kami.Silence - Action» präsentiert bis zum 4. Januar 2010 Zeichnungen und Grafiken von 13 japanischen Künstlern, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen am Donnerstag in Dresden mit. Darunter sind 15 Leihgaben aus dem National Museum of Modern Art, dem Mori Art Museum sowie von Künstlern und Galeristen. Acht der 24 Einzelwerke und Serien wurden für die Exposition erworben, ein weiteres stammt aus einer größeren Erwerbung von 2003.
Die Arbeiten setzen sich «adaptierend und kritisch distanziert» mit traditionellen japanischen Themen und Techniken auseinander und bewegen sich zwischen fantastischer Übersteigerung und abstrakter Reduktion, hieß es. Zu sehen sind etwa eine über sechs Meter breite Zeichnung von Hidaka Rieko oder die zwei Meter hohe Radierung «Sound- 28», die Shiraki Yuri mit verbundenen Augen zu Jazzmusik schuf. Zwei Künstler werden Workshops zu Manga, Tuschemalerei, Origami und Aquarellen leiten.
Die Beschäftigung mit japanischer Kunst hat in Dresden eine lange Tradition. Bereits unter Barockfürst August der Starke (1670-1733) war japanische Grafik nach Sachsen gelangt. Im Zuge des Japonismus um 1900 wurde eine der ersten und bedeutendsten Ukiyo-e-Sammlungen von Farbholzschnitten in Deutschland begründet. Seit 1960 sei im Kupferstich-Kabinett ein erlesener Bestand moderner japanischer Kunst aufgebaut worden. |
























































