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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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«Licht fangen» gibt Einblick in Foto-Geschichte PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 17:31 Uhr

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Baden-Baden (dpa/lsw) - Die Geschichte der Fotografie im 19. Jahrhundert beleuchtet eine Ausstellung in Baden-Baden. Unter dem Titel «Licht fangen» sind von diesem Samstag an (10. Oktober) im neuen Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts historische Apparate und Exponate zu sehen - von der ersten Amateurkamera Kodak No. 1 aus dem Jahr 1889 über Geheimkameras bis zu Panoramaansichten. Guckkasten und Laterna Magica erinnern an einen Alltag lange vor Kino, Fernsehen und Internet. Eine zimmergroße Camera Obscura und ein historisches Fotoatelier machen die damalige Technik und Faszination anschaulich, teilte das Museum am Donnerstag mit.   

 

Bei der Schau, die bis zum 7. März kommenden Jahres dauert, werden auch Fotografen wie Jacques Mandé Daguerre, Henry Fox Talbot, Roger Fenton, David Octavius Hill oder Eadweard Muybridge vorgestellt. Informiert wird der Besucher auch über die Vor- und Frühgeschichte der Fotografie im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Werke stammen aus der Sammlung «S» in Wuppertal.   

 

Begeisterung habe damals geherrscht, Unsicherheit ebenso, es sei gestaunt worden, sagte Museumsdirektor Matthias Winzen am Donnerstag zu den emotionalen Reaktionen auf die «Geburt der Fotografie». Es sei im frühen 19. Jahrhundert ein Faszinosum gewesen, körperlose Bilder festhalten zu können. Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung stehe deshalb die Frage, wie die Menschen damals mit der neuen Lichttechnik umgegangen seien.   

 

Die Entstehung der Fotografie werde meistens nur als technische Geschichte erzählt, sagte Winzen. Neben dem fortgeschrittenen optischen und chemischen Wissen dieser Zeit sei die Fotografie aber vor allem aus der Augenlust und dem Bildbegehren der Leute heraus entstanden. «Das hat durchaus Jahrmarktscharakter. Man hatte damals ja keinen Fernseher oder Ähnliches.»   

 

Fotoapparate wurden schon damals im Alltag, in der Wissenschaft, der Kriminologie, im Tourismus und in der Pornografie genutzt. Um diese Vielfältigkeit abzubilden, erzählt die Ausstellung die Vor- und Frühgeschichte der Fotografie des 19. Jahrhunderts nicht chronologisch, sondern in verschiedenen Abschnitten.



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