| Kunstsammlungen Chemnitz zeigen neue Werke |
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| Freitag, 09. Oktober 2009 um 11:27 Uhr | ||
Chemnitz (dpa/sn) - Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen von diesem Samstag an in drei Einzelausstellungen Werke, die nach der Wende in den Bestand des Hauses gekommen sind. «Sie sind eine Hommage an großzügige Stifter», sagte Generaldirektorin Ingrid Mössinger am Freitag in Chemnitz. Museen seien nur mit Hilfe von Schenkungen und finanziellen Zuwendungen in der Lage, ihre Sammlungen zu erweitern. In drei Räumen sind bis zum 1. November gut 60 Gemälde, Drucke und Skulpturen von Jörg Immendorff (1945-2007), Carlfriedrich Claus (1930-1998), Olaf Rauh und Guillermo Deisler (1940-1995) zu sehen. Sieben Arbeiten sowie der Nachlass von Claus kamen nach der Wende durch Schenkung, Stiftung und Erwerbung in die Kollektion.
«Jörg Immendorf. Alter Ego» gewährt Einblick in die Chemnitzer Sammlung von Arbeiten eines der bekanntesten deutschen Maler. In dem Raum sind vier erworbene und sechs andere Gemälde sowie 24 Bronzen versammelt. Dazu gehört der «Heuler» von 1992, für das der Künstler seinen Maleraffen in Acryl auf einen alten Linolschnitt malte. Gezeigt werden auch das Doppelporträt mit Joseph Beuys, Gemälde aus dem Bilderzyklus «Café Deutschland» und Varianten der Malerbiene, die 1991 in Immendorffs Werken auftauchte.
Zudem sind 16 Hauptwerke von Claus und zwei kürzlich erworbene Mischtechniken von Deisler arrangiert. Die Kunstsammlungen bewahren in einer Stiftung den Gesamtnachlass des Künstlers, der als einer der Mitbegründer der visuellen Poesie gilt. Der Chilene Deisler, der nach dem Militärputsch 1974 ins Exil gehen musste, stand über Jahrzehnte mit Claus im Briefwechsel. Von dem in Berlin und Leipzig arbeitenden Rauh sind zehn großformatige Bilder der 2001 in New York entstandenen zwölfteiligen Fotoserie «playgrounds» zu sehen. Nr. 7 hatte Rauh 2008 den Kunstsammlungen geschenkt. |
























































