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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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«Verhaltene Zustimmung» zu Kunsthalle im Kulturausschuss PDF Drucken E-Mail
Montag, 12. Oktober 2009 um 15:41 Uhr

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Berlin (dpa/bb) - Im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses ist der Plan des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) für eine staatliche Kunsthalle am Montag auf «vorsichtige Zustimmung» gestoßen. Die Koalitionsmehrheit von SPD und Linke billigte die vom Senat beantragten Mittel für die Entwicklungskosten von 200 000 beziehungsweise 400 000 Euro in den Haushaltsjahren 2010 und 2011 für das auf etwa 30 Millionen Euro geschätzte Bauprojekt. Aus den Reihen beider Regierungsparteien wurde es den letzten Wochen Widerstand gegen Wowereits Pläne signalisiert.   

 

Im Zustimmungsbeschluss vom Montag heißt es nach Angaben der Kulturverwaltung: «Der möglichen Errichtung der Kunsthalle geht der Betrieb einer mobilen Kunsthalle zur Erprobung und weiteren Konzeptentwicklung voraus.» Vor einer endgültigen Entscheidung über den Bau einer dauerhaften Kunsthalle sollen erst die Erfahrungen aus diesem «Probebetrieb» ausgewertet werden.   

 

Nach Ansicht des kulturpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion, Michael Braun, haben «Wowereit und seine Koalition damit die Idee der Kunsthalle beerdigt». Der jetzige Beschluss sei lediglich «zur Gesichtswahrung Wowereits» erfolgt, meinte Braun am Montag in einer Presseerklärung. Der Beschluss lasse viele Fragen offen, so auch die Kosten der Errichtungs- und Betreiberkosten der «mobilen Kunsthalle» sowie die Frage: «Soll sie wie ein Zirkus von einem Marktplatz zum anderen wandern? Und wer entscheidet darüber, was ausgestellt werden soll?»   

 

Der Standort der dauerhaften Kunsthalle ist noch nicht endgültig festgelegt. Wowereit favorisiert dafür ein Gelände am Humboldthafen neben dem Hauptbahnhof. Andere schlugen die ehemalige Blumengroßmarkthalle in Kreuzberg vor. Der Regierungschef will weiter für sein Kunsthallenprojekt kämpfen. «Seitdem die West-Berliner Kunsthalle geschlossen wurde und die Bezirke Schwierigkeiten mit ihren kommunalen Galerien haben, gibt es eine riesige Nachfrage von jungen Künstlern, die noch keinen Zugang zu den großen Museen haben, in Berlin einen zentralen Raum für ihre Kunst zu finden», hatte Wowereit zur Begründung betont. Es sei «eine Schande, dass sie eher in New York oder Paris ausstellen können, aber bei uns keinen angemessenen Platz finden.»



Tags: kunsthalle  f  
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