| «Schwarzes Loch» in der Tate Modern |
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| Montag, 12. Oktober 2009 um 15:43 Uhr | ||
London (dpa) - Das Londoner Kunstmuseum Tate Modern lässt Besucher im Dunkeln tappen. Ein schwarzer Container ist seit Montag die neue prominente Installation in der Turbinenhalle am Eingang des früheren Elektrizitätswerks. Das Werk solle einem «schwarzen Loch» ähneln und «gewissermaßen alles und nichts» sein, sagte der polnische Künstler Miroslaw Balka. Er benannte seinen Riesenkubus «How it is» (Wie es ist) nach einem Roman des Schriftstellers Samuel Beckett.
Über eine Rampe gelangen Besucher ins dunkle Innere. Der Stahlkubus ist etwa 30 Meter lang, 10 Meter breit und 13 Meter hoch. Einziger Sinneseindruck ist laut Balka dabei das Echo der Schritte der Besucher. Beim ersten Betreten habe den Künstler «ein Moment des Glücks» erfasst. Sollten Besucher Panik in dem abgedunkelten Raum bekommen, stehen Museumsmitarbeiter mit einer Taschenlampe bereit. «Jeder kann der Sache selbst eine Form geben», sagte der Pole. «Bei der Gestalt, die jeder erzeugt, geht es nicht nur um den eigenen Körper, sondern um den eigenen Geist.»
Der 1958 in Warschau geborene Balka setzt sich in seinen Werken häufig mit seiner Identität und dem Holocaust auseinander. Er wuchs in einer katholischen Familie auf. Seine Installation ist bis zum April 2010 zu sehen. |
























































