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Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 05:16 Uhr |
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Schwäbisch Hall (dpa/lsw) - Was Max Ernst über Malerei und Grafik wusste, hatte er sich weitgehend selbst beigebracht. 1891 in Brühl bei Köln geboren, besuchte er nie eine Kunstakademie. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie in Bonn, wo er auf den Expressionisten August Macke traf. Seine Vorbilder waren damals Romantiker wie Caspar David Friedrich. Doch der Kriegsschock änderte seine Ausdrucksweise drastisch: Als Kriegsheimkehrer gründete er mit Hans Arp eine Dada-Gruppe in Köln. 1922 ging er nach Paris. Seine ersten Werke von dort gelten heute als visuelle Manifeste der surrealen Bewegung. Ernst wurde zu einem Hauptvertreter des Surrealismus a la Dalí. 1941 emigrierte er nach New York, ging 1954 aber wieder zurück nach Frankreich. Er starb 1976 in Paris.
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