| Ausstellung über sowjetische Staatskunst |
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| Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 05:41 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Ob Lenin mit Kindern, Lenin mit Bauern oder Lenin auf dem Roten Platz - wie kaum eine andere Kunstrichtung war der sozialistische Realismus der Sowjetunion auch Kunst der Machthaber. Erstmals seit dem Mauerfall vor zwanzig Jahren zeigt eine Ausstellung in Berlin rund 300 Gemälde aus der Zeit zwischen 1930 und dem Ende der Sowjetunion. Die Berliner Galerie Jeschke - Van Vliet gibt damit bis zum 30. November Einblick in die Kunst «jenseits des Eisernen Vorhangs».
Als Staatsbeamte lieferten die sowjetischen Maler den öffentlichen Auftraggebern idyllische Szenen aus dem Alltagsleben, Landschaften, Porträts, historische Momente aus der Zeit der Oktoberrevolution von 1917 und den Jahren des «sozialistischen Aufbaus». Nach dem Niedergang der Sowjetunion seien viele Werke aus dem öffentlichen Raum entfernt worden, wie die Mailänder Kuratoren Alessandra Coruzzi und Hassan Bayati zur Eröffnung erklärten. Mit der Sammlung solle die Lücke zwischen der Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts und der postsowjetischen Kunst geschlossen werden. Ein Drittel der Gemälde aus der Sammlung soll am 6. November versteigert werden. |
























































