| Künstler Buren mit Ausstellung im Neuen Museum |
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| Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 16:23 Uhr | ||
Bis zum 14. Februar sind fünf Arbeiten im Neuen Museum zu sehen. Am Auffälligsten ist dabei Burens Werk «Zickzackfries für eine Fassade», bei dem der Künstler 108 Fenster der 100 Meter langen Fassade des Gebäudes mit bunten Folien bekleben ließ. Auch sein Markenzeichen, Streifen in einer Größe von exakt 8,8 Zentimetern Breite, ließ er in diese Arbeit einfließen. Sinn der Streifen ist es, die Malerei auf ihre grundlegende Struktur zu reduzieren.
«Die Kunst von Daniel Buren ist eine Kunst des Sichtbarmachens», sagte Kuratorin Melitta Kliege. Dem Thema Licht habe sich der Künstler im großen Ausstellungssaal mit seinem Werk «Laternen in vier Farben» gewidmet. 25 riesige Laternen, die im Raum hängen und mit bunten Folien beklebt sind, beziehen sich auf die 100 Lichtkassetten an der Raumdecke. «Dadurch kommt es zu einer Veränderung der Raumsituation durch eine Veränderung des Licht», erklärte Kliege.
Buren, der 1938 in der Nähe von Paris geboren wurde, gilt als einer der schärfsten Kritiker der zeitgenössischen Kunst. Er interessiert sich dabei vorrangig für das Museum und seine Bedingungen. |

























































Nürnberg (dpa/lby) - Mit seiner Ausstellung «Modulation - Arbeiten in situ» rückt der französische Künstler Daniel Buren das Neue Museum in Nürnberg in den Mittelpunkt seiner Arbeit. «Die Werke sollen den Ort zum Erscheinen bringen», sagte Museumsleiterin und Kuratorin Angelika Nollert am Donnerstag. Buren, der 2007 in der Kategorie Malerei mit dem Kunstpreis «Praemium Imperiale» ausgezeichnet wurde, entwickelt seit rund 40 Jahren Werke, die direkt auf den sie umgebenden Raum Bezug nehmen.