| Neue Chefin des Kunstmuseums verspricht Kontinuität |
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| Dienstag, 20. Oktober 2009 um 16:50 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Im Kunstmuseum Stuttgart steht auch unter neuer Leitung keine Revolution an - das versprach die neue Direktorin Ulrike Groos am Dienstag bei ihrer offiziellen Amtsantritt. Im Wesentlichen wolle sie die Arbeit ihrer in Stuttgart sehr geschätzten Vorgängerin Marion Ackermann fortsetzen, mit einer stärkeren Ausrichtung auf Forschung und Kunstvermittlung etwa an Kinder, kündigte Groos an. Die 46-Jährige war bislang Chefin der Kunsthalle Düsseldorf, Ackermann hat inzwischen die Leitung der landeseigenen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen übernommen. Die Kontinuität sei mit Groos sicher gewährleistet, betonte Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU).
Die Ausstellungen im nächsten Jahr werden so wie von Ackermann geplant laufen, sagte Groos. Neben einer Schau mit Arbeiten des Fotografen Elger Esser (Eröffnung: 28. November) werde 2010 auch die Pionierin der Kriegsfotografie, die Stuttgarter Jüdin Gerda Taro, gewürdigt (30. Januar 2010). Aus Düsseldorf werde die Ausstellung «Eat Art. Vom Essen in der Kunst» übernommen, gemeinsam mit dem Kunstmuseum Wolfsburg und dem Vitra Design Museum Weil am Rhein entstehe die Ausstellung «Kosmos Rudolf Steiner».
Die erste von ihr betreute Ausstellung soll im Oktober 2011 eröffnet werden und sich dem luxemburgischen Künstler Michel Majerus (1967-2002) widmen. Um dafür genug Platz im Untergeschoss des Museums zu haben, werde die Sammlung solange in den üblicherweise für Wechselausstellungen reservierten Glaskubus ziehen. Für 2012 kündigte Groos zudem eine Ausstellung mit neuen Forschungsergebnissen über das Stuttgarter Aushängeschild Otto Dix (1891-1969) an. 2013 soll auch der Stuttgarter Maler Willi Baumeister (1889-1955) mit einer großen Retrospektive geehrt werden. |
























































