| Tag der offenen Tür: Berlinische Galerie feiert |
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| Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 05:29 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Mit einem Tag der offenen Tür feiert die Berlinische Galerie an diesem Sonntag (25. Oktober) ihren fünften Jahrestag im eigenen Haus in Kreuzberg. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Sonderführungen, Musik, Performances und «Mitmachaktionen» für Familien «bieten ganztägigen Kunstgenuss», kündigte das Museum an. Zuvor gibt es bereits ab 21 Uhr am Vorabend eine «Lange Kunstnacht 09» für die «junge und zeitgenössische Szene».
Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur wurde 1975 als privater Verein gegründet und war lange Jahre «Untermieter» im Martin-Gropius-Bau, bevor es im Oktober 2004 sein neues Domizil in der Alten Jakobstraße in Kreuzberg unweit des Jüdischen Museums eröffnete. Seither seien etwa eine halbe Million Besucher begrüßt worden, teilte das Museum anlässlich des kleinen Jubiläums mit.
Das Museum sammelt in Berlin entstandene Kunst ab 1870 und dokumentiert so die Kunst der Moderne von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Herausragende Sammlungsbereiche sind Werke der Dada- Bewegung, die Neue Sachlichkeit und eine Vielzahl von Werken der «Russen in Berlin», als die damalige Reichshauptstadt in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts Heimstatt vieler Russen wurde und die Berliner Charlottenburg daher auch ironisch «Charlottengrad» nannten. Außerdem zeigt die Berlinische Galerie immer wieder viel beachtete Sonderausstellungen. Zurzeit ist anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls von 1989 die Schau «Berlin 89/09 - Kunst zwischen Spurensuche und Utopie» zu sehen. |
























































