| Pariser Kunstmesse FIAC: Mehr deutsche Galerien denn je |
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| Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 17:31 Uhr | ||
Paris (dpa) - Deutsche Galerien stellen in Paris auf der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst FIAC erstmals das Gros der ausländischen Teilnehmer. An der an diesem Donnerstag eröffneten wichtigsten französischen Kunstmesse nehmen insgesamt 196 Galerien aus 21 Ländern teil. Mehr als 60 Prozent stammen aus dem Ausland, wobei Deutschland mit 21 Galerien erstmals vor den Amerikanern mit 17 Galerien liegt, gefolgt von Italien mit 16 Teilnehmern. «Die meisten ausländischen Galerien kamen bisher aus den USA. Das ist ein gutes Zeichen für die deutsch-französische Beziehung», sagte Jennifer Flay, die künstlerische Leiterin der 36. Ausgabe der FIAC, die bis zum Sonntag (25. Oktober) dauert.
Das steigende Interesse deutscher Galeristen an der FIAC sei unter anderem auf das vor einem Jahr auf der Messe lancierte Galerien-Austauschprogramm «Berlin-Paris» zurückzuführen, sagte die FIAC-Leiterin. Es habe zu einer besseren Kommunikation und einem tieferen Kunstverständnis des jeweiligen Nachbarlandes geführt, erklärte Flay weiter, die zusammen mit Martin Bethenod seit sechs Jahren die Messe leitet. Die FIAC (Foire internationale d'art contemporain) findet vorwiegend im Grand Palais und im Cour Carrée des Louvre statt. Erstmals haben sich auf der FIAC acht große internationale Galerien - darunter Acquavella aus New York, Thomas Amman aus Zürich und Malingue aus Paris - vereint, um gemeinsam auf 300 Quadratmeter im Grand Palais Meisterwerke des 20. Jahrhunderts zu zeigen. |
























































