| Staatsgalerie würdigt Edward Burne-Jones |
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| Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 17:36 Uhr | ||
In Großbritannien zähle Burne-Jones zu den populärsten Künstlern des 19. Jahrhunderts. Seine Glasfenster und Raumdekorationen schmückten zahlreiche Kirchen, öffentliche Gebäude und Privathäuser. berichtete Rainbird. Während Burne-Jones' Werke sich in nahezu allen öffentlichen Kunstsammlungen befänden, sei er in Museen auf dem Kontinent kaum bekannt.
Ein bisschen fühlt man sich in der Alten Staatsgalerie in Fantasie-Welten à la «Herr der Ringe» oder «Harry Potter» entführt, wenn man die Werke von Burne-Jones betrachtet. Mythen, Legenden und Sagen werden in seinen Bildern lebendig. Bildfolgen zu Dornröschen oder König Artus und den Rittern der Tafelrunde waren meist Teil umfassender Raumausstattungen, die in Stuttgart nachgestellt werden. Die Staatsgalerie erwarb laut Rainbird 1971 als erstes Museum auf dem Kontinent mit dem Perseus-Zyklus eins der Hauptwerke von Edward Burne-Jones. Stuttgart sei damals quasi «ein Vorposten der viktorianischen Kunst» gewesen, sagte Kurator Christofer Conrad. |

























































Stuttgart (dpa/lsw) - Premiere für den britischen Künstler Edward Burne-Jones (1833-1898) in Stuttgart: Erstmals wird das Werk des vikorianischen Malers in einer großen Retrospektive in Deutschland gewürdigt. Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt von Samstag (24.10.) an und bis zum 7. Februar in der Ausstellung «Das Irdische Paradies» 160 Gemälde, Zeichnungen, Glasfenster und Tapisserien (Bildwebereien). Staatsgalerie-Chef Sean Rainbird, selbst Brite, sprach von einer «längst überfälligen Würdigung».