994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Turrell erforscht Licht wie einen neuen Kontinent PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 17:38 Uhr

Share

Von Anita Pöhlig, dpa

 

Wolfsburg (dpa) - Eine leuchtende Welt hat der amerikanische Künstler James Turrell im Kunstmuseum Wolfsburg gezaubert. In der 700 Quadratmeter großen, begehbaren Installation bestimmt blaues und rotes Licht die Wahrnehmung des Raumes, gewohnte Erfahrungen werden außer Kraft gesetzt. «Ich erforsche das Licht wie einen neuen Kontinent», sagte der 66 Jahre alte Turrell am Donnerstag bei der Vorstellung der von Samstag an geöffneten Ausstellung «James Turrell. The Wolfsburg Project». Im Inneren der Installation gilt es, sich im Farbnebel zu orientieren - und wer mag, dem empfiehlt Museumsdirektor Markus Brüderlin auch eine Reise in das eigene Innere: «Licht ist Aufklärung, Erleuchtung, Licht ist Geist, eine Welt hinter der Welt gilt es auf mehreren Ebenen zu entdecken.»    

 

Ohne Licht wirkt die Installation eher langweilig. Ein elf Meter hoher Quader und ein etwa neun Meter hoher Quader sind ineinandergeschoben. Außen wie innen sind beide schlicht mattweiß gestrichen. Erst durch das Licht von rund 36 000 LEDs entsteht dann das Kunstwerk.    

 

Über eine 18 Meter lange Rampe gehen die Besucher in den einen Quader acht Meter tief hinein. Schon beim ersten Schritt stellt sich eine leichte Unsicherheit ein. «Dem Auge wird kein Halt geboten», erklärt Projektmanager Manfred Müller. Turrell hat ein Ganzfeld geschaffen, einen Ort, an dem andere Gesetze als in der Alltagswelt gelten. Der Begriff Ganzfeld hat seinen Ursprung in der Psychologie der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Nach wenigen Minuten Aufenthalt in einem Ganzfeld stellt sich das Gefühl ein, in einem immer dichter werdenden Nebel zu stehen. Die Psychologen wollten durch die Reizarmut eines Ganzfeldes die Wahrnehmung des eigenen Inneren erleichtern.    

 

In Turrells Installtation «Bridget's Bardo» wandert das Licht in fließenden Abstufungen von rot nach blau. Alle Konturen des Raumes verschwinden, in anderen Momenten scheinen Wände den Raum zu begrenzen, die jedoch gar nicht existieren. «Licht deckt nicht nur auf, Licht kann auch verdecken», erinnert Turrell an eine alltägliche Erfahrung. Die Technik spielt für ihn eine untergeordnete Rolle. Durch Computer lasse sich heute zwar einiges mehr an Lichtkunst realisieren. «Aber ich bin kein Computer-Freak», beteuert er.    

 

Neben einer weiteren kleineren Lichtinstallation sind in Wolfsburg zudem Modelle und Fotos von Turrells Arbeiten ausgestellt. Ein halbstündiger Film bringt den Zuschauern zudem den Künstler und sein Hauptwerk, die Umgestaltung des Vulkankraters Roden in Arizona zu einem Lichtobservatorium näher.    

 

Für Museumsdirektor Brüderlin ist die Ausstellung ein Abenteuer «das der ersten Weltumsegelung gleichkommt». «Während des sechswöchigen Aufbaus hat das Museum wie eine Schiffswerft ausgesehen.» Das fertige Kunstwerk verwandele das Museum nun in eine Raumstation. Ohne großen Aufwand könnten die Besucher eine Reise in den Orbit starten.

 

Lichtkünstler James Turrell

 

Wolfsburg (dpa) - Mit ausgefallenen Lichtinstallationen ist der US-Künstler James Turrell (66) berühmt geworden. Seine Werke werden seit Jahrzehnten weltweit in namhaften Museen gezeigt. Seine Lichtprojektionen bilden Formen, die Masse und Gewicht zu haben scheinen, jedoch nur aus Licht bestehen. Bei der Expo 2000 war er auch in Hannover mit einer Lichtinszenierung vertreten. 1997 verwandelte Turrell zum Beispiel das Bregenzer Kunsthaus innen und außen in eine Lichtskulptur. Im westfälischen Unna wurde Ende Januar dieses Jahres eine begehbare Lichtinstallation Turrells eröffnet. Im Kunstmuseum Wolfsburg ist auf 700 Quadratmetern von diesem Samstag an seine bisher größte Installation in einem Museum zu sehen.   

 

Als sein Lebenswerk sieht Turrell die unvollendete Verwandlung eines erloschenen Vulkans im Norden Arizonas an. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet er an der Umbildung des Kraters in eine Art Himmelsobservatorium. Durch astronomisch berechnete Öffnungen und Gänge dringt das Licht von Sonne und Mond ins Innere des Berges. Den Krater hatte Turrell zufällig bei einem Rundflug entdeckt. Turrell ist seit 1966 freier Künstler, konnte anfänglich jedoch nicht vom Verkauf seiner Werke leben. Um ein Auskommen zu finden, arbeitete er als Pilot von Sprüh- und Postflugzeugen. Turrell lebt und arbeitet auf einer Ranch bei Flagstaff in Arizona - in der Nähe des Vulkans.



Tags: turrell  licht  k  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.