| Essl-Museum bei Wien zeigt Richter-Schau |
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| Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 17:47 Uhr | ||
«Welche Methode muss ich anwenden, die mich und den Betrachter herausfordert, überhaupt hinzusehen, ohne dass man gleich denkt, ja, da malt halt wieder einer», beschrieb Richter den Ansatz der Ausstellung. Zu sehen sind unter anderem triste Bilder von Grenzstationen, die an seine Herkunft aus dem ehemaligen «Zonenrandgebiet» Ost-Holstein erinnern. Ziel der Malerei sei es, das Beobachtete in etwas zu transformieren, das wieder schön sei - wobei Schönheit nichts mit Harmonie zu tun haben müsse, so der in Wien lebende Künstler.
Richter zählt neben Neo Rauch und Jonathan Meese zu den Pop-Stars der zeitgenössischen deutschen Kunstszene. Mit seinen großformatigen, bunten und figurenreichen Bildern ist er international bekanntgeworden. «Daniel Richter setzt die Mittel der Malerei furios und in einer zeitgemäßen Form ein», schreibt das Museum. In den Werken der letzten Jahre spiegelten sich soziale und politische Inhalte wider. |

























































Wien (dpa) - Abstrakte Bilder der 1990er Jahre sowie die figürlichen Werke des deutsche Malers Daniel Richter zeigt das Essl- Museum in Klosterneuburg nahe Wien ab Freitag. «Es geht um narrative Strategien (Erzählstrategien)», sagte der 1962 in Schleswig-Holstein geborene Künstler bei einem Pressegespräch am Donnerstag nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die bis 10. Januar 2010 geöffnete Ausstellung sei jedoch noch keine Retrospektive seines Schaffens.