| Multimediaprojekt von Tony Oursler in Bregenz |
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| Freitag, 23. Oktober 2009 um 18:21 Uhr | ||
Bregenz (dpa/lsw) - Ein neues Mulitmediaprojekt des amerikanischen Künstlers Tony Oursler ist von diesem Samstag an im Kunsthaus Bregenz zu sehen. Die Arbeit mit dem Titel «Lock 2,4,6», die bis zum 17. Januar gezeigt wird, ist über mehrere Jahre hinweg mit dem Museum für moderne Kunst entwickelt worden und zieht sich durch alle drei Stockwerke des Hauses. Eine Videoprojektion Ourslers soll auch die Glasfassade des vom Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor entworfenen Kunsthauses vier Wochen lang schmücken.
Der 1957 in New York geborene Oursler kombiniert bei seinem Bregenzer Kunstwerk Alltagsgegenstände, Bildschirme, Druckgrafiken, Texte, Videos und Töne. Monologe, Rituale und Inszenierungen werden auf Video aufgezeichnet und in dreidimensionalen Projektionen wiedergegeben.
Der Besucher soll dazu angeregt werden, den Prozess von Ursache und Wirkung und den damit verbundenen Zwängen nachzuvollziehen. Zwang beispielsweise versinnbildlicht der Künstler mit der Projektion eines Lichtschalters, mit dem der allseits bekannte Impuls verbunden ist, nachzusehen, ob man das Licht tatsächlich ausgeschaltet hat.
Oursler hatte bereits 2001 die Fassade des Kunsthauses mit seiner Arbeit «Flucht» illuminiert. 1972 und 1997 war der Künstler Teilnehmer der Documenta in Kassel. |
























































