| Künstler sollen innerhalb des Gängeviertels umziehen |
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| Samstag, 24. Oktober 2009 um 17:57 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Die Stadt Hamburg hat den Künstlern im Gängeviertel einen Umzug innerhalb des historischen Viertels vorgeschlagen. «Die Stadt hat uns Gebäude angeboten, die ihr gehören und die jetzt noch leer stehen», sagte die Sprecherin der Gängeviertel-Initiative, Christine Ebeling, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Im Gegenzug würden die Künstler die beiden Häuser Fabrik und Druckerei räumen, die sie bis jetzt noch besetzt halten. «Bis jetzt haben wir uns noch nicht entschieden, ob wir das Angebot annehmen», sagte Ebeling.
Der holländische Investor Hanzevast hatte am Freitag seine Bauabsichten in dem historischen Viertel bekräftigt und dem Senat mangelnde Kooperation vorgeworfen. Hanzevast habe der Stadt eine Partnerschaft bei der Realisierung des Projekts angeboten. «Dieser Vorschlag wurde nicht aufgegriffen», erklärten die Holländer, die aus dem von Künstlern besetzten Gängeviertel ein Szene-Quartier machen möchten. Man gehe davon aus, dass die «betroffenen Objekte» geräumt werden. Bis Montag muss Hanzevast eine weitere fällige Rate an die städtische Sprinkenhof AG zahlen.
«Wir gehen davon aus, dass Hanzevast zahlt», sagte Ebeling. Es sei jedoch ein Skandal, dass die Stadt die Möglichkeit hatte, den Vertrag von Hanzevast zu übernehmen und Finanzsenator Michael Freytag (CDU) dies verhindert habe. «Wir wünschen uns nach wie vor, dass Hanzevast zurücktritt und die Stadt den Vertrag übernimmt», sagte die Sprecherin. Die Künstler-Initiative will die historischen Gebäude erhalten und in Eigenregie verwalten. Am Abend haben sie zu einer Solidaritätsaktion mit Lichterketten aufgerufen. |
























































