| Museumsnacht Gotha – Die Musen tanzten in der Nacht |
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| Sonntag, 25. Oktober 2009 um 11:32 Uhr | ||
Gern genutzt wurde die Möglichkeit, die am Sonntag zu Ende gehen Ausstellungen zum Thema „Gotha zieht an!“ wie „Die Kleider der Tiere“ noch einmal zu besuchen. Aber auch „Wunderwelten“, die Fotografien der Wendezeit in „Vier Wochen im Herbst 1989“ und die Bauhaus-Ausstellung waren Anziehungspunkte. Eine Lesung der Schweizer Kurd-Laßwitz-Stipendiatin, Claudia Engeler, kurz vor Ende ihrer Amtszeit, ließ Züricher DADA-Gedichte aufleben, bei denen ein Saxophonist für schräge Nebentöne sorgte. Das Theater wurde bei Führungen lebendig, Geschichten um die Gothaer Herzöge erzählt, Fächer, Mumien und Porzellan zum Thema. Den Hof, den am frühen Abend, die Kinder beim Lampionumzug gefüllt hatten, belebten bunte Lichter, die die Verbindung zum Museum der Natur herstellten. Insgesamt kamen 654 Besucher. Die Veranstalter sind zufrieden. |

























































Die dritte Museumsnacht ist zu Ende. Wieder haben zahlreiche Nachtschwärmer das breit gefächerte Angebot der Museen der Stiftung Schloss Friedenstein genutzt und die vielen Veranstaltungen im Schloss und im Museum der Natur besucht. Zu den Highlights gehörte sicherlich das Angebot der Restauratoren, die im Festsaal und im Brettersaal ihre Kunst vorstellten und zeigten wie man beschädigtes Porzellan, getragene Textilien, unscheinbare Möbel oder alte Gemälde wieder zu einem Ausstellungsstück macht. Auch der Tierpräparator im Museum der Natur zog viele Leute an, die im ersten Moment etwas verwundert waren, die Innereien eines Vogels vor sich liegen zu sehen, aus dessen Balg in konzentrierter Arbeit ein lebensechter Raubvogel wurde.