| Wagenfeld-Design und Art deco in Gera |
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| Montag, 26. Oktober 2009 um 18:27 Uhr | ||
Gera (dpa/th) - Industrieentwürfe des Bauhaus-Designers Wilhelm Wagenfeld (1900-1999) sind seit Montag im Museum für Angewandte Kunst in Gera zu sehen. Gezeigt werden bis zum 7. Februar die Tischlampe «MT 9», die Salz- und Pfefferstreuer «Max und Moritz» und das bekanntes Teeservice aus Jenaer Glas. Die Alltagsgegenstände in zeitlos formschönem Bauhaus-Design wurden zu Klassikern. Mit der Kabinettausstellung wurde eine weitere Sonderschau eröffnet: «fadenzauber» mit textiler Kunst von Christiane Schille. Die Künstlerin hat für das Bauhaus-Jahr 2009 historische Stoffe für die Klassik Stiftung Weimar restauriert.
Auch die Dauerausstellung «Art deco und Funktionalismus - Angewandte Kunst zwischen den Weltkriegen» wurde um weitere Exponate ergänzt. Integriert wurden Neuerwerbungen der vergangenen Jahre, darunter ein Beistelltisch B12 von Marcel Breuer. Werkstätten wie die Württembergische Metallwarenfabrik WMF, die Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen, die Schwarzburger Werkstätten, Wilhelm Wagenfeld und Susi Cooper sind mit typischen Produkten vertreten. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern aus der Region wie des Architekten Thilo Schoder und der Fotografin Aenne Biermann, die zu den Pionieren der Neuen Fotografie zählt. Tags: f
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