| KunstFilmBiennale: Grenze zwischen Kunst und Kino |
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| Dienstag, 27. Oktober 2009 um 20:42 Uhr | ||
Bonn/Köln (dpa/lnw) - Um die Grenze zwischen Kunst und Kino geht es der KunstFilmBiennale in Köln und Bonn. Mit internationalem und Nachwuchswettbewerb, Retrospektiven und Hommagen wird von diesem Mittwoch an bis zum Sonntag in Kinos, Museen und Galerien in beiden Städten ein aktueller Überblick darüber geboten, was filmisch in der Kunst und künstlerisch im Film passiert. Zu den Höhepunkten des Programms gehört nach Angaben der Veranstalter vom Dienstag eine Werkschau des New Yorker Kameramanns und Regisseurs Ed Lachman. Mit Streifen wie «True Stories», dem Familiendrama «Ken Park» bis zur fiktiven Bob-Dylan-Biografie «I'm not there» prägte er die amerikanische und europäische Filmkunst entscheidend mit.
Deutschlandpremiere wird bei dem Festival die Produktion «Lebanon» haben, die bei der Biennale in Venedig in der Kategorie Film mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. «Lebanon» schildert den ersten Libanon-Krieg 1982 ausschließlich aus der Perspektive einer israelischen Panzerbesatzung.
Im Wettbewerb um den Bild-Kunst-Förderpreis für experimentellen Film werden Werke von 35 Filmemachern unter 35 Jahren vorgestellt. In einer Sonderreihe mit Beispielen aus der Sammlung des Centre Pompidou werden berühmte Stummfilme mit zeitgenössischen Werken konfrontiert. Weitere Retrospektiven ehren die Kunststars Pipilotti Rist und Christian Jankowski. Erstmals zählen der Kölner Cindeom wie auch die Bundeskunsthalle Bonn zu den Austragungsorten des Festivals. |

























































