| Leuchtende Gehirnwellen im Museum |
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| Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 16:05 Uhr | ||
Celle (dpa/lni) - Blaue Wellen, Neonkonstruktionen, Leuchtstäbe: Ausgefallene Lichtinstallationen präsentiert das deutsch-russische Künstlerduo molitor & kuzmin im Kunstmuseum Celle. Unter dem Titel «Leuchtzeichen» stapeln Ursula Molitor und Vladimir Kuzmin Leuchtstoffröhren zu Lichttürmen oder Treppen. Darüber hinaus sind nach Angaben einer Museumssprecherin vom 30. Oktober an Installationen des niederländischen Lichtkunst-Klassikers Jan van Munster (1939) zu sehen. Im Zentrum seines Schaffens steht das Thema Energie.
«Ein Teil der Arbeiten von van Munster stellen seine Gehirnwellen dar», sagte die stellvertretende Museumsleiterin Julia Otto. Als Vorlage dienten dem Künstler Aufzeichnungen seiner Gehirnströmungen. Diese stellt er mit Hilfe von farbig gebogenen Neonröhren dar. «Man könnte sagen, es ist eine Art Selbstporträt. Seine Gehirnwellen dienen als Zeichen seiner künstlerischen Energie, die leuchtet und strahlt», sagte Otto.
molitor & kuzmin dagegen bevorzugen weiße Leuchtstoffröhre für ihre Arbeit. Anlässlich der Ausstellung bauten sie am Außengiebel des Kunstmuseums eine Lichtinstallation in luftiger Höhe. «Sie füllen den Balkon mit einer Zeichnung aus Licht», sagte Otto. In den Arbeiten des Duos sehe der Betrachter das Licht, aber nicht die Befestigung. So scheint es, als ob es sich um Zeichnungen aus Licht handelt. «Sie wollen Licht pur zeigen und stapeln die weißen Röhren zum Beispiel zu Paletten.» Darüber hinaus präsentiert das Duo im Museums-Treppenhaus Lichtinstallationen, die sich um sich selbst drehen. |
























































