| Leipziger nehmen französische Ritterehre entgegen |
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| Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 16:52 Uhr | ||
Leipzig (dpa/sn) - Zwei Leipziger können sich künftig mit den Insignien eines französischen Ritters für Kunst und Literatur schmücken. Das Institut Français in Leipzig verlieh den Orden am Donnerstag im Namen der französischen Regierung an Ann-Elisabeth Wolff, Direktorin des Festivals euro-scene Leipzig, und an Ulrich Johannes Schneider, den Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und des Frankreichzentrums der Hochschule.
Wolff gründete 1991 die euro-scene als Fest für zeitgenössisches Theater. Der Ritterorden ehrt sie für ihr Engagement im Dienste französischer Inszenierungen. Schneider wird nach Angaben des Institut Français für seinen «unschätzbaren Beitrag zum deutsch- französischen Dialog auf seinem Wissenschaftsgebiet» ausgezeichnet. Er habe eine Vielzahl von deutsch-französischen Kolloquien und Konferenzen organisiert und mitgestaltet.
Der «Ordre des Arts et des Lettres», der 1957 gestiftet wurde, ernennt jährlich maximal 450 Ritter, die durch ihr künstlerisches oder literarisches Wirken einen Beitrag zur französischen Kultur leisten. Der Titel «Chevalier» ist mit keinen materiellen Vergütungen verbunden und gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Schneider und Wolff reihen sich damit in den Orden neben berühmte Vertreter wie George Clooney, André Rieu oder Kylie Minogue ein. Tags: f
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