| Bauhaus-Vortrag am Sonntag, 8. November 2009, 14 Uhr |
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| Freitag, 30. Oktober 2009 um 19:10 Uhr | ||
Im Rahmenprogramm zur Bauhaus-Ausstellung „Modern, aber nicht modisch“ – Bauhauskünstler in Gotha findet am Sonntag, 8. November 2009, um 14 Uhr, ein Vortrag von Dr. Ingrid Maut, Erfurt, in der Ausstellungshalle auf Schloss Friedenstein statt. Thema wird sein „Eine Vision wird weitergegeben – Marianne Brandt und Wolfgang Tümpel“.
Ausgehend von der besonderen Situation der Kulturlandschaft Thüringen am Anfang des 20. Jahrhunderts wird die Gründung des Bauhauses in Weimar mit seinem inhaltlichen Konzept vorgestellt. Die Ausbildung in der Metallklasse des Bauhaushauses bildete für die im Zentrum der Sonderausstellung stehenden Künstler Marianne Brandt und Wolfgang Tümpel die Grundlage für ihre weitere künstlerische Arbeit. Thematisiert werden die Lebenswege beider Künstler, von ihrer Bauhauszeit an über ihre Gestaltungsaufgaben im Ruppelwerk Gotha bis zu ihrem Wirken nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach der Teilung Deutschlands lebten sie in unterschiedlichen politischen Systemen, deren jeweilige kulturpolitische Ausrichtung ihre berufliche Entfaltung wesentlich beeinflusste. Marianne Brandt lebte in der DDR und Wolfgang Tümpel in der BRD, das bedeutete für sie ungleiche Chancen, denn in der DDR wurde der Versuch, den Bauhausgedanken in den Kunstschulen aufzunehmen, sehr schnell wieder unterdrückt. |

























































