| Deutsches Architekturmuseum feiert 25-Jähriges |
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| Freitag, 30. Oktober 2009 um 19:13 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit einem Festakt hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Freitag sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Das Haus am südlichen Mainufer gilt neben dem benachbarten Deutschen Filmmuseum als der erste Neubau des Museumsufers. Der Kulturdezernent der Stadt Frankfurt, Felix Semmelroth (CDU), sagte, mit dem Haus und dem Museumsufer sei «Frankfurt als Kulturstadt entdeckt» worden.
Semmelroth bezeichnete das DAM als «Keimzelle des Museumsufers». «Die vier Millionen Touristen, die jedes Jahr Frankfurt besuchen, kommen in ganz hohem Maße wegen der Kultureinrichtungen der Stadt», sagte er. DAM-Direktor Peter Schmal würdigte das Museum als einen «international legitimen Vertreter unseres Landes». Schmal leitet das Haus seit knapp vier Jahren und hat in dieser Zeit mehr als 50 Ausstellungen organisiert.
Das von dem Kölner Stararchitekten Oswald Mathias Ungers entworfene Museum will nach eigenen Angaben die Diskussion über moderne und zeitgenössische Architektur vorantreiben. Es erregte bei seiner Eröffnung 1984 internationale Aufmerksamkeit, da Ungers in dem Haus ein weiteres Haus baute, das sogenannte «Haus im Haus». Im kommenden Jahr soll das DAM für mehrere Millionen Euro saniert werden. Das Frankfurter Stadtparlament hat dem Projekt bislang aber noch nicht zugestimmt.
Die Idee des Museumsufers geht auf den Frankfurter Sozialdemokraten Hilmar Hoffmann zurück. Er war von 1970 bis 1990 Kulturdezernent der Stadt. Hoffmann sagte, das Frankfurter Museumsufer sei heute eine «Chiffre praktizierter Bildungsgerechtigkeit».
Architektur Museum: Schon das Äußere ist ungewöhnlich
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Schon durch sein Äußeres sticht das 1984 am Frankfurter Mainufer eröffnete Deutsche Architektur Museum (DAM) hervor: Das Haus entstand in einer Doppelvilla aus dem Jahr 1901, die Oswald Mathias Ungers entkernte. Der renommierte Kölner Architekt baute darin auf fünf Geschossen ein «Haus im Haus».
Mit dem am Museumsufer errichteten DAM hat sich die Stadt Frankfurt zum Ziel gesetzt, ein bundesweites Diskussionsforum für die Architektur der Gegenwart zu bieten. Das Museum hat auch die Aufgabe, Dokumente der Architekturgeschichte zu sammeln.
Zum Museum gehört eine nahe gelegene Dependance in einer ehemaligen Stempelfabrik. Dort ist das Archiv des DAM mit seiner Sammlung von rund 200 000 Plänen und etwa 1500 Modellen untergebracht. Das Museum hat Zeichnungen von berühmten Architekten entweder erworben oder geschenkt bekommen.
Das Museum ist dienstags und donnerstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, mittwochs hat es bis 20.00 Uhr geöffnet und montags ist es geschlossen. Die Eintrittspreise betragen sechs Euro für Erwachsene und drei Euro ermäßigt. |
























































