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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nachrichten aus Kunst und Kultur aus September 2009
Das Bildarchiv des SPIEGEL PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 05. November 2009 um 17:56 Uhr

Das Bildarchiv des SPIEGEL

im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg

 

Mit dem Ende der analogen Pressefotografie haben das Haus der Photographie und der benachbarte SPIEGEL-Verlag gemeinsam ein neues Konzept für nahezu drei Millionen Schwarz-Weiss-Abzüge und Diapositive gefunden. Während die aktuelle Arbeit mit dem gedruckten Bild ausschließlich mit digitaler Hard-und Software erledigt wird,  kann man hier in den Räumen der benachbarten Speicherstadt, die Abzüge des analogen Fotografie-Zeitalters studieren und die Geschichte der Pressefotografie nachvollziehen.
 
Das Bildarchiv steht  allen Personen offen, die sich für zeitgeschichtliche Fotografie in ihren vielfältigen Formen interessieren, sei es für wissenschaftliche, publizistische oder künstlerische Zwecke. Das Archiv ist auschließlich für Recherchen nutzbar und steht nicht für kommerzielle Nutzungen zur Verfügung. Bilder können nur in Ausnahmefällen ausgeliehen werden. Besuchstermine und Führungen sind  schriftlich oder telefonisch zu vereinbaren.

 

Inhalt des Archivs:
 
Personen (ca. 150.000):

- Alle Personen der Zeitgschichte

- Alle Personen aus SPIEGEL-Artikeln
 
Sachgebiete:
- Länder von A-Z
- Deutschland
- Kultur (deutsche Geschichte, internationale Geschichte,
Medien, Theater, Musik, Bildende Künste)
- Wissenschaft und Technik
- Sport


Ebenso wie das Medium der Fotografie befinden sich fotografische Archive derzeit in einem epochalen Wandel. Mit dem Übergang von chemischen zu elektronischen Bildträgern verschieben sich nicht nur die Verfügbarkeit, die Transportierbarkeit und die Manipulierbarkeit fotografischer Bilder, auch ihre Archivierung bedarf neuer Methoden.


Im gegenwärtigen Zeitalter der Digitalisierung werden analoge Archive so gut als möglich in digitale Archive umorganisiert. Das übrige Material wird in den meisten Fällen dem unmittelbaren journalistischen Gebrauch entzogen.  Zahlreiche Bestände gehen dabei für immer verloren.


Das Bildarchiv des SPIEGEL ist international gesehen eines der ausführlichsten seiner Art. Es enthält etwa 3 Millionen schwarzweiss-Abzüge und mehrere hunderttausend Diapositive aus dem Bereich der Pressefotografie. Zusammengetragen wurde es zwischen 1948 und 2000 und stellt solcherart eines der wichtigsten und umfassendsten visuellen Dokumente der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar. Das Material unterscheidet sich nachhaltig von einem Archiv des Tagesjournalismus, da es häufig spezielle Recherche zur Grundlage hat. Es ist aufgrund der Tatsache, dass viele Fotografien im Zuge einer journalistischen Investigation in das Archiv fanden, in gewisser Weise einzigartig und allenfalls vergleichbar mit den wenigen großen internationalen Zeitschriften, die eine gleiche politisch-gesellschaftliche, aufklärerische Aufgabe verfolgen.


Die Physis der Bilder, von Vintage Prints über verrauschte Funkbilder auf Barittpapier, minderwertigen Mehrfachduplikaten und Thermosublimationsdrucken zu Farbdiapositiven, gibt mit ihrer Oberfläche Auskunft über die journalistische und reproduktionstechnische Arbeit, die über fünfzig Jahre hinweg mit diesen Bildern bewerkstelligt wurde. Dem entspricht auf der formalen Seite, dass das Bildarchiv des SPIEGEL keiner fotostilistischen Glaubensrichtung gehorcht. Es spiegelt die gesamte Bandbreite wieder, mit der Fotografie betrieben wurde, vom offiziellen Bild einer politischen Bildstelle bis zur fotojournalistischen Reportage und zu Amateur- und Dienstaufnahmen von öffentlichem Interesse. Zu den jeweiligen Recherchen gehören auch von Privatpersonen gemachte Amateurfotos.

Dieses Archiv, welches auf der intensiven Recherche von hunderten von SPIEGEL-Redakteuren über fünfzig Jahre hin angesammelt worden ist, wird in dieser Form nie wieder entstehen. Obgleich es sich um ein Medium der Reproduktion handelt, ist es paradoxerweise nicht reproduzierbar. Das visuelle Gedächtnis in Form von schwarzweissen Fotoabzügen und farbigen Diapositiven ist in dieser Form nicht mehr anders greifbar und nicht mehr erneuerbar. Insofern stellt das Archiv nicht nur aus zeitgeschichtlichen, sondern in erster Linie aus kulturgeschichtlichen Erwägungen einen hohen Wert dar.
            
Für die meisten Besitzer sind die physischen Archive der Fotografie heute ein räumliches, logistisches und finanzielles Problem. Insofern sind derzeit viele Schwarzweiss-Archive in ihrem Bestand gefährdet, wenn sich nicht eine öffentliche Institution ihrer annimmt. Der Leihgabe des Bildarchivs des SPIEGEL an das Haus der Photographie in den Deichtorhallen kommt damit eine richtungsweisende Pilotfunktion zu.


Mit dieser Entlassung aus dem ursprünglichen Zweck eröffnet sich aber auch die Möglichkeit, sie neu zu bewerten und zu verwenden. Das Projekt „Bildarchiv des SPIEGEL“ in den Deichtorhallen Hamburg setzt sich das Ziel, diese Aufgabe im Dialog von bildenden Künstlern und Fotografen, Bildredakteuren und Theoretikern des Bildes und der Kunst- und Bildgeschichte zu bewältigen.


Der Bestand aus dokumentarischen Fotografien aller Art aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird nunmehr für Wissenschaftler und Künstler als kreatives Material zugänglich. Nicht von ungefähr haben auch die freien Künstler schon seit Jahren die Fundgrube „Bildarchiv des SPIEGEL“ entdeckt, zumal sie völlig entgegengesetzt zu den zeitgeschichtlichen Kriterien und davon losgelöst gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge entdecken, die im Archivbestand dokumentiert und verborgen sind.


Die Fülle der Bilder, entfaltet im Kontext eines jungen Ausstellungshauses der Fotografie eine zusätzliche Kraft. Anders auch als in jeder fotografiehistorischen Sammlung, wurde für die Konstituierung dieses Bildarchivs keine ästhetische Auswahl getroffen. Der nichtintentionale Charakter dieses Archivs dokumentiert in besonderem Masse die einmalige Rolle, die der Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zukam.

 
Ehrungen zum 80. Geburtstag des Malers Schinko PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 01. Oktober 2009 um 05:05 Uhr

Röbel (dpa) - Zu seinem 80. Geburtstag wird der Maler und Grafiker Werner Schinko in diesem Herbst mit Ausstellungen in Neubrandenburg, Röbel und Schwerin geehrt. Das Jubiläum begeht der Künstler, der aus Böhmen stammt, an diesem Sonntag im Haus des Gastes in Röbel, wie die Familie am Mittwoch mitteilte. Schinko, der weiter seiner Arbeit nachgeht, gilt als einer der bekanntesten deutschen Buchillustratoren. In Ostdeutschland war er bis 1990 vor allem durch seine Tier- und Märchenzeichnungen sowie die Illustrationen von Texten Fritz Reuters bekannt. Nach 1990 wurde er unter anderem durch Ausstellungen im In- und Ausland einem größeren Publikum bekannt.

 
Künstler zeigen Werke in morbiden Baudenkmälern PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. September 2009 um 05:20 Uhr

Hann.Münden (dpa/lni) - Knapp zwei Dutzend Baudenkmäler in der Innenstadt von Hann.Münden werden für eineinhalb Wochen zu Ausstellungsräumen. Künstler aus dem In- und Ausland präsentieren in den zum Teil morbiden Räumen im Rahmen des Festivals «Denkmal! Kunst - Kunst Denkmal« ab Freitag (2. Oktober) Skulpturen, Plastiken, Gemälde und Installationen. Ergänzt wird das Festival, mit dem die Künstler auf die zum Teil vom Verfall bedrohte historische Bausubstanz aufmerksam machen wollen, durch mehrere Dutzend Kultur-Veranstaltungen.

 
Kunstfonds zeigt Gruppenbilder im Schaudepot PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. September 2009 um 05:20 Uhr

Dresden (dpa/sn) - Nach Aufbau-, Reise- und Weibsbildern zeigt der Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zum Mauerfall- Jubiläum «Gruppenbilder». Die Ausstellung wird heute (Mittwoch) im Schaudepot eröffnet. Bis zum 10. November sind rund 40 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Fotografien zu sehen, die zwischen 1950 und 1990 entstanden. Sie zeigen Brigaden, Kollektive, Singegruppen, Lernaktive und Familien. Die Schau ist nur mit Führung zugänglich. Der Kunstfonds gibt seit 2007 Einblick in seine bedeutende Sammlung zur sächsischen Kunst nach 1945. Sie umfasst über 23 000 Werke aller Genres der bildenden Kunst.

 
Immer wieder Strichmännchen - Künstler A.R. Penck wird 70 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. September 2009 um 05:19 Uhr

Köln (dpa) - Symbolträchtige Bilder zum Ost-West-Konflikt haben A.R. Penck einen Namen in der internationalen Kunstszene verschafft. Am Montag (5. Oktober) wird der Künstler 70 Jahre alt. Interviews dazu lehnt er ab.   

 

Mit eigenen Symbol- und Zeichensystemen will Penck, der als Ralf Winkler in Dresden geboren wurde, die Welt erklären. Sein Bild «Der Übergang» von 1963 gilt als Metapher für die damals getrennten deutschen Staaten. Ein Strichmännchen überquert eine Schlucht, nur ein schmaler brennender Balken verbindet beide Seiten. Seine jüngsten bekannten Bilder («Neue Systembilder») knüpfen an alte Erfolge an. Raubkatzen, Vögel, geometrische Formen und immer wieder Strichmännchen bevölkern die Leinwand und erinnern ein wenig an Höhlenmalerei.   

 

Sein Handwerk hat A.R. Penck sich selbst beigebracht. In der DDR lehnte ihn der offizielle Kunstbetrieb als dekadent ab. Mehrfach wurden seine Bilder von der Stasi beschlagnahmt. Ursprünglich hatte Penck Steinbildhauer werden wollen, aber keine Lehrstelle gefunden. So gehörten seit Mitte der 50er Jahre nach abgebrochener Werbezeichnerlehre zeitweise auch Jobs als Nachtwächter, Fabrikarbeiter und Briefträger zu seinem Alltag.   

 

n den 70er Jahren arbeitete Penck mehr und mehr für Galerien im Westen. Erstmals wurden seine Bilder dabei vom Kölner Galeristen Michael Werner gezeigt. 1980 wurde Penck aus der DDR ausgebürgert, er zog nach Kerpen in die Nähe von Köln. Inzwischen lebt und arbeitet er auch in Irland. Teile von Pencks Werk sind in der Ausstellung «Kunst und Kalter Krieg / Deutsche Positionen 1945-1989» zu sehen. Nach ihren Stationen in Los Angeles und Nürnberg zeigt das Deutsche Historische Museum in Berlin die Ausstellung (3. Oktober bis 10. Januar).

 
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