| Museumsrundgang 01.09.2009 |
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| Dienstag, 01. September 2009 um 04:52 Uhr | ||
Selbstporträts von Künstlern im New Yorker Met-Museum
New York (dpa) - Selbstporträts bieten faszinierende Einblicke in die Persönlichkeitsstruktur des jeweiligen Künstlers. Der Betrachter bekommt dabei oft auch einen Blick hinter die Kulissen geboten, in das Studio, die Arbeitssituation, die Wohnung. Als Werkzeug und Ausgangspunkt für die künstlerischen Selbstporträts dienen meist entweder Spiegel oder Fotos, die mit Selbstauslöser aufgenommen wurden. Das New Yorker Metropolitan Museum of Art hat rund 50 Bilder aus den vergangenen fünf Jahrzehnten zusammen getragen. Zu sehen sind Werke unter anderem von Chuck Close, Cindy Sherman, Yves Klein, Charles Ray, Dieter Appelt und Neo Rauch. Die Ausstellung mit dem Titel «The Lens and the Mirror: Self-Portraits from the Collection, 1957-2007» ist bis zum 15. November geöffnet.
Große Azteken-Schau am Britischen Museum
London (dpa) - In der letzten großen Ausstellung der Reihe «Macht und Reich» zeigt das Britische Museum in London Meisterwerke der aztekischen Kultur aus der Regierungszeit des Herrschers Moctezuma II. Unter dem Titel «Moctezuma: Aztec Ruler» können die Besucher Leben, Wirken und Vermächtnis des als Halbgott verehrten Moctezuma erforschen. Die Schau verspricht außerdem, Licht auf seinen mysteriösen Tod im Jahr 1520 zu werfen. Moctezumas Reich reichte Anfang des 16. Jahrhunderts von der Pazifikküste bis zum Golf von Mexiko. Unter den Leihgaben aus Mexiko, Europa und den USA sind Skulpturen, Goldarbeiten und Mosaike. Eine der Hauptattraktionen bildet eine Maske aus Türkisstein und Gold. Die Ausstellung läuft bis zum 24. Januar 2010.
Malerei des Biedermeier in Wien
Wien (dpa) - Kurze Epoche, große Vielfalt: Mit der «Malerei des Biedermeier» lockt das Wiener Museum Karlsplatz vom Herbst an seine Besucher. Alltagsdarstellungen, Landschaften, Blumenmalerei und Porträts, moralisierende Werke und humoristisch anekdotische Erzählungen - an Themen mangelt es der Ausstellung mit Werken österreichischer Kunst von 1815 bis 1848 nicht. Die Bilder von Öl bis Aquarell stammen aus einer Schenkung des Fürsten Johann II. von und zu Liechtenstein. Unter den Künstlern finden sich Namen wie Adalbert Stifter, Friedrich von Amerling, und Josef Danhauser. Die Ausstellung dauert vom 10. September bis 17. Januar.
Pierre Bonnard: «Ein sensibler Beobachter des Alltags»
Lodève (dpa) - Pierre Bonnard gehörte zu den Künstlern, die die banalsten Objekte und Gesten mit viel Sensibilität zum Ausdruck brachten. Unter dem Titel «Bonnard, sensibler Beobachter des Alltags» stellt das Kunstmuseum im südfranzösischen Lodève mehr als 60 Werke des französischen Malers (1867-1947) aus. Sie zeigen Esstischszenen oder Frauen bei der Toilette. Wegen der starken Bedeutung des Lichts in seinen Werken zählt er zu den Malern des Spätimpressionismus. Die Ausstellung dauert bis zum 1. November. |
























































