| Lichtkunst-Biennale zeigt Werke in 60 Privaträumen |
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| Mittwoch, 02. September 2009 um 17:24 Uhr | ||
Bergkamen (dpa/lnw) - Lichtkunst im Partyraum, in der Arztpraxis oder in der Abstellkammer: Im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 wollen Künstler in 60 privaten Räumen im östlichen Ruhrgebiet zwei Monate lang ihre Werke zeigen. Die weltweit «1. Biennale für internationale Lichtkunst» vom 28. März bis zum 27. Mai 2010 steht unter dem Motto «open light in private spaces».
Zu sehen sind Objekte von Lichtkünstlern wie Angela Bulloch, Tracey Emin oder Mischa Kuball, wie die Organisatoren am Mittwoch in Bergkamen (Kreis Unna) mitteilten. Teilweise werden die Werke eigens für die Räume angefertigt. Zu sehen sein wird die Lichtkunst in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lünen und Unna.
Derzeit können die beteiligten KünstlerInnen anhand von Fotos auswählen, in welchem Privatraum sie ihr Werk zeigen möchten. Gleichzeitig können auch die Bewohner mitentscheiden, welcher Künstler bei ihnen zu Gast sein soll und arbeiten wird. Die Zahl der Tickets ist begrenzt. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
«Es geht um die Kommunikation von und die Diskussion über Kunst anhand einer privaten Öffentlichkeit», sagte der künstlerische Leiter Matthias Wagner K rpt Wagner K laut der Mitteilung. Das Projekt lehne sich an eine 1986 vom Kurator Jan Hoet in Gent geleitete Ausstellung an, bei der mit sehr großem Erfolg Kunst in privaten Wohnungen gezeigt worden sei.
Die Region ist in Sachen Lichtkunst bereits erfahren - unter anderem durch das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna und das Kulturprojekt «Hellweg - ein Lichtweg». Die Biennale für Internationale Lichtkunst soll künftig alle zwei Jahre in NRW an wechselnden Orten stattfinden. Tags: lichtkunst f
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