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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Selbstmordattentäterinnen als heilige Maria PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 03. September 2009 um 17:30 Uhr

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Tel Aviv (dpa) - Eine Bilderausstellung, die palästinensische Selbstmordattentäterinnen als heilige Maria mit Jesuskind darstellt, sorgt in Israel für Empörung. Die israelische Zeitung «Jediot Achronot» zeigte am Donnerstag vorab Bilder der Ausstellung zweier israelischer Künstlerinnen, deren Eröffnung am Abend in Tel Aviv geplant war.   

 

Die Schau mit dem Titel «Frau, Mutter, Mörderin...» zeigt die Bilder von sieben Palästinenserinnen, die in Israel blutige Selbstmordanschläge verübt haben. Ihre Gesichter sind dabei in verschiedene Marienbilder montiert. Angehörige von Israelis, die bei den Taten der Frauen getötet wurden, reagierten mit Zorn auf die geplante Ausstellung von Lilia Chak und Galina Bleich.   

 

«Haben diese Künstlerinnen kein bisschen Mitleid mit uns?», fragte Avigail Levi im Gespräch mit der Zeitung. Ihre Tochter Racheli war bei einem Anschlag einer Palästinenserin aus Bethlehem in Jerusalem ums Leben gekommen. «Es sind dumme und böse Menschen, die dies absichtlich tun, weil sie wissen, dass sie so Medienaufmerksamkeit wecken», sagte sie über die Künstlerinnen. Für sie habe dies alte Wunden aufgerissen.   

 

Rechtsorientierte Politiker forderten, die Eröffnung der Ausstellung im Journalistenverband in Bet Sokolov in Tel Aviv zu stoppen. «Für tausende Israelis, die unter dem Terror von Selbstmordattentätern zu leiden hatten, ist dies eine schallende Ohrfeige», sagte der Abgeordnete Ofir Akunis von der regierenden Likud-Partei. «Die Meinungsfreiheit im Namen der Kunst hat ihre Grenzen, und eine sich selbst verteidigende Demokratie muss diese Ausstellung verhindern.»   

 

Die Künstlerinnen selbst erklärten, die Ausstellung verurteilte die Taten der Selbstmordattentäterinnen. «Die Aufgabe der modernen Kunst ist es, Fragen zu stellen, und wir fragen, wie konnte so eine Frau eine Terroristin werden», sagte Lilia Chak.   

 

Im Jahre 2004 war es bei einer Ausstellung in Stockholm zum Eklat gekommen, als der israelische Botschafter ein Kunstwerk attackierte, das eine palästinensische Selbstmordattentäterin als «Schneewittchen im Blut» stilisierte.



Tags: ausstellung  
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