| Käthe-Kollwitz-Preis für Ulrike Grossarth |
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| Freitag, 04. September 2009 um 17:29 Uhr | ||
Berlin/Dresden (dpa/sn) - Die in Dresden lehrende Künstlerin Ulrike Grossarth erhält an diesem Sonntag den mit 12 000 Euro dotierten Käthe-Kollwitz-Preis 2009. Mit dem Preis zeichnet die Berliner Akademie der Künste nach Angaben der Jury das bisherige Gesamtschaffen von Grossarth aus. Sie habe sich in bildnerischen und plastischen Werken, in Tänzen, Solostücken und Videofilmen, Zeichnungen und Performances immer wieder den Fragen nach Körper und Raum sowie dem Verhältnis von materiellem Umfeld und dem handelnden Menschen gestellt. Grossarth, die 1952 in Oberhausen geboren wurde, lehrt an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Der Preis wird in der Berliner Akademie der Künste im Hanseatenweg überreicht. Dort ist von Sonntag an (bis 18.10.) auch die Ausstellung «Ulrike Grossarth, Szeroka 28 Ein europäischer Erinnerungsraum» zu sehen. Auf einer ihrer Reisen durch Osteuropa lernte Grossarth fotografische Zeugnisse von Stefan Kielsznia zum jüdischen Leben in Lublin von 1938 kennen. Dieser einzigartige Bildfundus regte die in Berlin lebende Künstlerin zu Arbeiten an, die der Ausstellung in der Akademie ihren Titel geben. |
























































