| Käthe-Kollwitz-Preis an Ulrike Grossarth verliehen |
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| Montag, 07. September 2009 um 05:00 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die in Berlin lebende Künstlerin Ulrike Grossarth ist am Sonntag mit dem Käthe-Kollwitz-Preis 2009 geehrt worden. Mit dem Preis, der mit 12 000 Euro dotiert ist, zeichnet die Berliner Akademie der Künste das bisherige Gesamtschaffen von Grossarth aus. Sie habe sich in bildnerischen und plastischen Werken, in Tänzen, Solostücken und Videofilmen, Zeichnungen und Performances immer wieder den Fragen nach Körper und Raum sowie dem Verhältnis von materiellem Umfeld und dem handelnden Menschen gestellt, betonte die Jury. Grossarth, die 1952 in Oberhausen geboren wurde, lehrt an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Der Preis wurde in der Akademie der Künste am Hanseatenweg überreicht. Dort ist bis zum 18. Oktober auch die Ausstellung «Ulrike Grossarth, Szeroka 28 Ein europäischer Erinnerungsraum» zu sehen. Auf einer ihrer Reisen durch Osteuropa lernte Grossarth fotografische Zeugnisse von Stefan Kielsznia zum jüdischen Leben in Lublin von 1938 kennen. Dieser einzigartige Bildfundus regte die Künstlerin zu Arbeiten an, die der Ausstellung in der Akademie ihren Titel geben. |
























































