| Kisseler will auf Künstler stärker zugehen |
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| Dienstag, 08. September 2009 um 05:05 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die für Kultur zuständige Frau im SPD- Wahlkampfteam, Barbara Kisseler, will die Künstler stärker als bisher in die kulturpolitischen Auseinandersetzungen in Deutschland mit einbeziehen. Gleichzeitig ermunterte sie die Kulturschaffenden auch, deutlicher zu machen, «welchen Beitrag sie für die Gesellschaft leisten, auch zum Brutto-Inlandsprodukt».
Sollte sie als Kulturstaatsministerin mit Frank-Walter Steinmeier (SPD) ins Kanzleramt einziehen, wo das Amt «auch aus machtstrukturellen Gründen» bleiben sollte, werde sie gesellschaftspolitische Debatten anstoßen, «auch wenn man sich nicht gleich einer Mehrheit sicher ist», sagte Kisseler am Montag vor Journalisten im Willy-Brandt-Haus in Berlin. «Wir brauchen eine neue Streitkultur in der Republik.» Die Kulturpolitik müsse «aus ihrer Bittstellerrolle heraustreten» und «ruhig auch mal die Chuzpe und das Selbstbewusstsein von Bankern» annehmen, meinte die Chefin der Berliner Senatskanzlei. |
























































